© J. Hirscher

Kontakt

Dr. h.c. Rolf Pfrengle
Präsidiumsbeauftragter für die duale Ausbildung in der Leibniz-Gemeinschaft
Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden
Helmholtzstraße 20
01069 Dresden
Tel.: 0351 / 46 59 200

Duale Ausbildung in der Leibniz-Gemeinschaft

Leitlinien: Vielfalt und Qualität

Durch die unterschiedlichen Ausrichtungen ihrer Institute, Museen und Bibliotheken bietet die Leibniz-Gemeinschaft eine sehr große Bandbreite von Ausbildungsberufen an. So werden die am häufigsten angebotenen Ausbildungsberufe Chemie- und Biologielaborant, Fachinformatiker, Tierpfleger, Bürokauffrau/-mann sowie Kauffrau/-mann für Bürokommunikation durch Ausbildungsplätze für Elektroniker, Industriemechaniker und Produktdesigner u. a. ergänzt.

Die duale Ausbildung der Fachkräfte erfolgt in den einzelnen Leibniz-Einrichtungen in enger Zusammenarbeit mit Berufsschulen, Bildungsträgern, den örtlichen Industrie- und Handelskammern sowie der Bundesagentur für Arbeit. Darüber hinaus kann eine Mehrzahl der ausbildenden Einrichtungen ihren Auszubildenden zumindest kurzfristig nach der abgeschlossenen Berufsausbildung eine Beschäftigung anbieten.

Genauere Informationen zu den Ausbildungsberufen erhalten Sie auf den Internetseiten der Einrichtungen.

Duale Ausbildung: Chefsache in der Leibniz-Gemeinschaft

Der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft hat einen Präsidiumsbeauftragten für die duale Ausbildung in der Leibniz-Gemeinschaft ernannt, der sich dieser überaus wichtigen Aufgabe widmet.

Um auf hohem Niveau zukunfts- und wissenschaftsorientiert arbeiten zu können, ist es unerlässlich, sehr gute Fachkräfte an die Leibniz-Gemeinschaft zu binden. Daher ist die Gewinnung und Ausbildung von wissenschaftsunterstützendem Fachpersonal im Rahmen der Umsetzung des Paktes für Forschung und Innovation (GWK) als besonderes Anliegen des Vorstandes der Leibniz-Gemeinschaft herausgestellt worden (vgl. 5. Bericht der Leibniz-Gemeinschaft an die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz, 1. April 2011).

Um mehr jungen Menschen eine (duale) Ausbildung in der Leibniz-Gemeinschaft zu ermöglichen, werden neue bzw. zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. Die aktuelle Devise "x plus 1" fordert jede Leibniz-Einrichtung auf, einen zusätzlichen Ausbildungsplatz anzubieten oder mindestens einen Ausbildungsplatz zu schaffen, sollte sie bisher noch nicht ausgebildet haben. Das Angebot richtet sich nicht nur an Schüler mit mittlerer Reife oder Abitur - „auch klasse Hauptschüler haben bei uns eine Chance“, heißt das Motto.

Vernetzung der Ausbilder

Die Ausbildung in der Leibniz-Gemeinschaft zeichnet sich durch ihre Qualität aus, welche auch der Öffentlichkeit bewusst und zugänglich gemacht werden soll. Seit 2009 findet dafür jährlich der Leibniz-Ausbildungstag statt. Dieses Jahresereignis ermöglicht Ausbildern, Ausbildungsverantwortlichen und -vertretern sowie Auszubildenden der Leibniz-Einrichtungen neben der Teilnahme an Workshops einen gewinnbringenden Erfahrungsaustausch und würdigt ihre Leistung im besonderen Maße. Der Ausbildungstag ist kostenfrei.

Im Rahmen des Leibniz-Ausbildungstages wird seit 2010 als Höhepunkt der Leibniz-Auszubildenden-Preis verliehen. Damit wird eine/ein Auszubildende/r geehrt, welche/r die Fachjury von ihren/seinen hervorragenden Leistungen und ihrem/seinem Engagement für die Leibniz-Gemeinschaft überzeugt.

Um die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch weiter voranzutreiben, wird derzeit ein Experten-Tisch einberufen und die Ausbildungskoordinatoren werden aktiv in die AG-Ausbildung eingebunden. Gleichzeitig soll eine Ausbilder-Plattform entwickelt werden, die die Vernetzung der Ausbilder untereinander erleichtert.