12.10.2026

Doktorandin/Doktoranden (w/m/d): Geschichte des Holocaust und seiner historischen Kontexte

Institut für Zeitgeschichte München - Berlin (IfZ)

Das Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) sucht zum 1. April 2027

eine Doktorandin/einen Doktoranden (w/m/d).

Die bis zum 31. März 2030 befristete 65%-Teilzeitstelle wird mit der Entgeltgruppe 13 TV-L vergütet. Arbeitsort ist München.

Das Institut für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) ist eine selbstständige außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die die gesamte deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart in ihren europäischen und globalen Bezügen erforscht. Es ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und wird vom Bund und den Ländern institutionell finanziert, darüber hinaus wirbt das IfZ selbst Drittmittel für vielfältige Forschungsprojekte zur Zeitgeschichte ein. Das Arbeitsspektrum des IfZ gliedert sich in vier Bereiche: Diktaturen im 20. Jahrhundert; Demokratien und ihr historisches Selbstverständnis; Transformationen in der neuesten Zeitgeschichte; Internationale und transnationale Beziehungen. Mit seinen Serviceabteilungen Archiv und Bibliothek nimmt das IfZ neben seinen Forschungsaufgaben auch Infrastrukturfunktionen für die deutsche und internationale Zeitgeschichtsforschung wahr. Diese integrierte Forschungs- und Infrastrukturfunktion verschafft dem IfZ eine Alleinstellung unter den zeitgeschichtlichen Forschungsinstitutionen Europas.

Das seit 2013 bestehende Zentrum für Holocaust-Studien am IfZ ist ein internationales Kompetenz- und Kommunikationszentrum für die Erforschung des Holocaust. Es organisiert Konferenzen und Workshops, führt eigene Forschungs- und Editionsprojekte durch und trägt durch seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur universitären Lehre über den Holocaust bei.

Ihre Aufgaben:

  • Durchführung eines eigenen Forschungsprojektes (in deutscher oder englischer Sprache) zur Geschichte des Holocaust und seiner historischen Kontexte, mit dem Ziel der Promotion;
  • Mitarbeit an den öffentlichen und wissenschaftlichen Aktivitäten des Zentrums für Holocaust-Studien.

Ihr Profil:

  • sehr guter Studienabschluss (Master/Magister/Staatsexamen Lehramt Gymnasien) in einem historisch arbeitenden Fach, vorzugsweise Neuere und Neueste Geschichte/Zeitgeschichte;
  • vertiefte Kenntnisse zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung;
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowie sprachliche Stilsicherheit;
  • vorausgesetzt werden Selbstständigkeit und ein hohes Maß an Team- und Kommunikationsfähigkeit.

Wir bieten Ihnen:

  • eine interessante, abwechslungsreiche Tätigkeit im inhaltlich anregenden Umfeld einer bedeutenden Forschungseinrichtung;
  • flexible Arbeitszeitgestaltung im Rahmen eines attraktiven Gleitzeitmodells bzw. Vertrauensarbeitszeitmodells;
  • die für den öffentlichen Dienst üblichen attraktiven Sozialleistungen wie z. B. eine betriebliche Altersvorsorge (VBL) zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung sowie vermögenswirksame Leistungen;
  • einen zentrumsnahen Arbeitsplatz in München-Neuhausen, der sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto (kostenlose Parkplätze für Beschäftigte vorhanden) gut erreichbar ist;
  • einen Institutsgarten sowie eine sehr gute Cafeteria für die Mittagspause, den Kaffee zwischendurch bzw. den Austausch im Team;
  • sehr gute Arbeitsbedingungen und ein angenehmes Arbeitsklima.

Das Institut für Zeitgeschichte München–Berlin strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Ziel ist es zudem, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu verbessern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, Abitur-, Hochschul- und Arbeitszeugnissen sowie einer max. 5-seitigen Skizze Ihres für die Holocaust-Forschung relevanten Forschungsvorhabens richten Sie bitte unter Angabe der Referenznummer M2026-15 in Form einer pdf-Datei (max. 10 MB) per E-Mail (bewerbung(at)ifz-muenchen.de) bis zum 11. November 2026 an die Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin, Prof. Dr. Isabel Heinemann, Leonrodstraße 46b, 80636 München.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Bei Rückfragen können Sie sich an die Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien, Prof. Dr. Andrea Löw (loew(at)ifz-muenchen.de), sowie die stellvertretende Leiterin, PD Dr. Michaela Raggam-Blesch (raggam-blesch(at)ifz-muenchen.de), wenden.

Im Rahmen Ihrer Bewerbung übermitteln Sie personenbezogene Daten. Beachten Sie dazu die Datenschutzhinweise unter https://www.ifz-muenchen.de/datenschutz-bewerbung.