20.10.2026

Juniorprofessur für Empirische Arbeitsmarktökonomik (m-w-d)

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

Die Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät – Wirtschafts-wissenschaftlicher Bereich – der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) schreiben gemeinsam eine

Juniorprofessur (W1) für Empirische Arbeitsmarktökonomik (m-w-d)

aus.

JEL-Klassifikation: C, D, J

Gesucht wird eine Persönlichkeit mit herausragendem wissenschaftlichen Potenzial im Bereich der empirischen Arbeitsmarktökonomik. Die Professur ist auf mikroökonomisch fundierte Arbeitsmarktforschung ausgerichtet, insbesondere auf Fragestellungen zu Unternehmen und Beschäftigten. Erwünscht ist eine Schwerpunktsetzung in Bereichen wie struktureller Wandel auf dem Arbeitsmarkt, Allokation von Humankapital, Produktivität oder Lohnbildung.

Die Professur stärkt die bestehende Kooperation zwischen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und dem IWH. Das IWH ist eines der sieben wirtschaftswissenschaftlichen Institute der Leibniz-Gemeinschaft in Deutschland (www.iwh-halle.de). Es betreibt anwendungsorientierte Forschung in den Bereichen Arbeit, Produktivität, Finanzen und Makroökonomik. Die Professur ist der IWH-Abteilung „Arbeitsmärkte“ zugeordnet und trägt zum strategischen Forschungsschwerpunkt der MLU im Bereich der Transformation von Arbeitsmärkten bei.

Erwartet wird ein erkennbares Potenzial für Publikationen in führenden internationalen Fachzeitschriften. Ein exzellentes akademisches Netzwerk und Erfahrung bei der Einwerbung von Drittmitteln sind von Vorteil. Die Lehrverpflichtung beträgt zwei Semesterwochenstunden (d.h. eine Lehrveranstaltung pro Semester). Deutschkenntnisse sind für die Position nicht erforderlich. Weitere Aufgaben ergeben sich aus § 34 des Hochschulgesetzes Sachsen-Anhalt.

Personen, die sich bewerben, müssen die Berufungsvoraussetzungen gemäß § 40 des Hochschulgesetzes Sachsen-Anhalt erfüllen. Einstellungsvoraussetzungen sind insbesondere ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung und eine besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Die Zeit zwischen der

letzten Prüfungsleistung der Promotion und der Bewerbung auf die Juniorprofessur sollte zudem in der Regel nicht mehr als sechs Jahre betragen. Familienbedingte Auszeiten und Arbeitszeitreduktionen werden bei der Bemessung des akademischen Alters angemessen berücksichtigt.

Juniorprofessuren werden im Rahmen eines Beamtenverhältnisses auf Zeit zunächst für die Dauer von drei Jahren besetzt. Nach positiver Zwischenevaluation erfolgt eine Verlängerung um weitere drei Jahre. Der Stellenantritt ist für den Herbst 2027 vorgesehen.

Die Martin-Luther-Universität und das IWH streben eine Erhöhung des Anteils von Frauen im wissenschaftlichen Bereich an und fordern qualifizierte Wissenschaftlerinnen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist seit 2009 als „familiengerechte Hochschule“ zertifiziert. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und unterstützt aktiv bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.

Die Bewerbungsunterlagen sollen enthalten: Lebenslauf, Empfehlungsschreiben bzw. zu kontaktierende Gutachter:innen, Publikationsverzeichnis, Liste der Konferenzbeiträge, Unterlagen über eingeworbene Drittmittel sowie Nachweise bisheriger Lehrerfahrung einschließlich Evaluationsberichte. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 27. November 2026 elektronisch über das Berufungsportal der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

https://berufungsportal.uni-halle.de

Nachfragen zur Position richten Sie bitte an:

Prof. Dr. Steffen Müller

Leiter der Abteilung Arbeitsmärkte

E-Mail: steffen.mueller(at)iwh-halle.de

Die Stelle wird auch im Rahmen des europäischen und amerikanischen Job Market beworben.