
ERC Starting Grants für Leibniz

Der Europäische Forschungsrat vergibt fünf Starting Grants an Leibniz-Forschende.
04.09.2025 · HP-Topnews · Menschen
Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler waren in der diesjährigen Runde bei der Vergabe der ERC Starting Grants für die Leibniz-Gemeinschaft erfolgreich:
- Sanja Bauer Mikulovic, Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), ProSocial – Regulation of prosocial and cognitive behaviors along the dorsoventral hippocampal axis
- Vanessa Boese-Schlosser, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), WAVES – Waves of Regime Transformation
- Ramona Clemen, Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP), PriME – Next-Generation Oxidative Protein Modifications Enhancing Antitumor Immunity
- Michael Ebner, Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP), LysoLogs – Lysosomal lipid logistics
- Ignacio Rebollo, Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), GUT-FEEL – Gut Influences on Brain and Mind
Deutschland hat insgesamt 99 Starting Grants eingeworben und belegt damit im internationalen Ranking den ersten Platz, gefolgt vom Vereinigten Königreich mit 60 eingeworbenen Grants. Den dritten Platz belegen die Niederlande mit 44 Grants. Frankreich folgt auf dem vierten Platz mit 41 Grants. Insgesamt wurden 3928 Anträge eingereicht, davon 478 bewilligt, was einer Erfolgsquote von 12,2 Prozent entspricht. Unter den 478 Grantees befinden sich 201 Wissenschaftlerinnen, was einer Quote von 42 Prozent entspricht.
Hintergrund
ERC Starting Grants stellen akademische Meilensteine dar, die maßgeblich den weiteren Karriereverlauf beeinflussen. Sie werden an vielversprechende Nachwuchsforschende aller Nationalitäten vergeben, deren Promotion zwei bis sieben Jahre zurückliegt. Die Forschung muss in einer Forschungseinrichtung mit Sitz in einem der EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Länder durchgeführt werden. Die Förderung wird bis zu fünf Jahre gewährt.