
Leibniz-Forschende beraten zu China

Julian Hinz und Bettina Peters sind in die neu geschaffene Kommission des Deutschen Bundestags zu Wirtschaftsbeziehungen mit China berufen worden.
25.03.2026 · News · Kiel Institut für Weltwirtschaft · ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung · Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raumwissenschaften · Menschen
Prof. Dr. Bettina Peters, stellvertretende Leiterin des Forschungsbereich „Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“ am ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, und Prof. Dr. Julian Hinz, Direktor der Forschungsgruppe „Handelspolitik“ am Kiel Institut für Weltwirtschaft sind Gründungsmitglieder des neuen Expertengremiums des Deutschen Bundestags. Die konstituierende Sitzung fand am 19. März in Berlin statt.
Der Bundestag hat im November die Einsetzung einer „Kommission zur Überprüfung der sicherheitsrelevanten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und China“ beschlossen. Die Experten/-innen sollen ermitteln, wie groß die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von China ist, besonders bei Energie- und Rohstoffimporten sowie bei wirtschaftlich und sicherheitspolitisch maßgeblichen Technologien. Die Kommission ist berechtigt, öffentliche Anhörungen von Sachverständigen, Interessenvertretern und Betroffenen durchzuführen, wissenschaftliche Expertisen und Gutachten einzuholen sowie Forschungsaufträge zu vergeben.
In der Expertenkommission sind 13 Mitglieder aus Verbänden, Forschungsinstituten und Gewerkschaften tätig: neben dem ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und dem Kiel Institut für Weltwirtschaft unter anderem auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), das International Institute for Strategic Studies (IISS) und das Mercator Institute for China Studies.
Weitere Informationen und Kontakt
Pressemitteilung des ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung