Osteuropa im Blick

Frau am Laptop, durchs Fenster gesehen
Foto OLEG LEKHNITSKY/UNSPLASH

Medienschaffende können sich ab sofort für das Stipendienprogramm „Write East“ bewerben.

02.03.2026 · HP-Topnews · Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung - Institut der Leibniz-Gemeinschaft · Leibniz-Institut für Europäische Geschichte · Leibniz-Institut für Länderkunde · Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung · Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa · Leibniz-Zentrum Moderner Orient · Projekte · Gemeinschaft

Das Stipendienprogramm für Medienschaffende des Leibniz-Forschungsnetzwerks Östliches Europa geht in die zweite Runde. Nach einem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr lädt das Leibniz-Forschungsnetzwerk Östliches Europa zum zweiten Mal Medienschaffende zur Bewerbung für das Stipendienprogramm „Write East“ ein. Das Programm bietet den Teilnehmenden die Chance, während eines einwöchigen Aufenthalts in einem Forschungsinstitut tiefgehende Einblicke in wissenschaftliche Themen und Entwicklungen im östlichen Europa zu gewinnen. Ziel ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft und Medien zu dem Teil Europas zu fördern, der spätestens durch den Russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Fokus von Politik und Öffentlichkeit steht. Bewerbungen für die Ausschreibungsrunde im Jahr 2026 werden bis zum 7. April 2026 entgegengenommen.

Zielgruppe des Stipendiums sind Journalistinnen und Journalisten, Autorinnen und Autoren sowie Medienschaffende, die sich mit der Region Osteuropa beschäftigen oder künftig beschäftigen möchten. Bewerbungen aus In- und Ausland in deutscher oder englischer Sprache sind willkommen. Mögliche Gastinstitute sind im Jahr 2026: das Leibniz-Institut für die Geschichte und Kultur des östlichen Europa in Leipzig, das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg, das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz, das Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig, das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden sowie das Leibniz-Zentrum Moderner Orient in Berlin.

Die Teilnehmenden sollen während ihres Aufenthalts ein eigenständiges Rechercheprojekt mit direktem Bezug zu den Arbeiten der gastgebenden Einrichtung entwickeln. Sie profitieren von einem intensiven Austausch mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und erhalten Zugang zu umfangreichen Recherchequellen. Das Stipendium umfasst eine Summe von 850 Euro sowie eine Fahrtkostenpauschale von 150 Euro.

Im Leibniz-Forschungsnetzwerk Östliches Europa wird die Expertise von 24 Instituten vereint, die seit Jahrzehnten in interdisziplinärer Zusammenarbeit zur Region forschen. Abgedeckt werden geografisch sowohl die östlichen EU-Mitgliedsstaaten als auch die Ukraine, die Republik Moldau, Belarus sowie die Staaten des Kaukasus und Zentralasiens. Geforscht wird außerdem zu Russland, zu dem aber die Beziehungen seit Beginn des umfassenden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine eingefroren sind. Inhaltlich umfasst die Forschung ein breites Spektrum – von Geistes- und Sozialwissenschaften über Umwelt-, Agrar- und Klimaforschung bis hin zu Wirtschafts- und Technikwissenschaften. Mit dem Stipendien-Programm „Write East“ leistet das Netzwerk einen Beitrag zur Förderung des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Das Leibniz-Forschungsnetzwerk Östliches Europa wird im Leibniz-Wettbewerb gefördert. Der Wettbewerb unterstreicht die strategischen Ziele der Leibniz-Gemeinschaft im Rahmen des Paktes für Forschung und Innovation.

Ausschreibung „Write East“ 2026 (PDF)

Call „Write East“ 2026 (PDF)

Kontakt

Dr. Magda Wlostowska
Koordinationsstelle des Leibniz-Forschungsnetzwerks Östliches Europa am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)
T 0341 234264 – 37
lfn_oestliches_europa(at)leibniz-gwzo.de