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Nulla beatae

Das Speeddating mit der Wissenschaft

Wer nicht fragt, bleibt dumm – das wusste schon die Sesamstraße. Bei "Book a Scientist" haben Sie die Chance, sich 25 Minuten lang mit einer Expertin oder einem Experten der Leibniz-Gemeinschaft auszutauschen und alles zu fragen, was Sie schon immer zu Ihrem Lieblingsthema wissen wollten.

Wann?
Die individuellen, 25-minütigen Einzelgespräche finden am 29. September 2026 zwischen 10-11.30 Uhr sowie 16-17.30 Uhr online statt.

Wie?
Um ein kostenloses, virtuelles Gespräch mit einer Leibniz-Expertin oder einem Leibniz-Experten zu buchen, klicken Sie auf den Termin ihrer Wahl im untenstehenden Themenangebot (bereits vergebene Termine sind grau hinterlegt).

Nachdem Sie einen Termin gebucht haben, erhalten Sie eine E-Mail und müssen Ihre Eingabe bestätigen. Danach erhalten Sie von uns eine Terminbestätigung mit dem Videolink.

Bei Rückfragen zur Buchung oder zum Format können Sie sich jederzeit auch per E-Mail an veranstaltungen(at)leibniz-gemeinschaft.de wenden.

Was?
Wählen Sie für Ihr Gespräch aus über 100 Themen der folgenden Bereiche:

Mensch, Natur & Ökosysteme:
zu den Themen
Sprache, Bildung & Open Science:
zu den Themen
Gesundheit, Altern & Ernährung:
zu den Themen
Politik, Gesellschaft & Religion:
zu den Themen
Umwelt, Mobilität & Energie:
zu den Themen
Wirtschaft, Arbeit & Technik:
zu den Themen
Weltall, Galaxien & Astrophysik:
zu den Themen
Literatur, Kultur & Geschichte:
zu den Themen
Medien, Journalismus & Internet:
zu den Themen
Mensch, Natur & Ökosysteme
  1. Paolo Margaria

    Tiny and Everywhere: Exploring Plant Virus Diversity and Spread

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Paolo Margaria

    Zeitfenster:

    29.09.

    Plant viruses are ubiquitous around us. Found in crops, wild plants, forests and grasslands, plant viruses spread in various ways including insects, seeds, pollen, trade of plant materials and human activities. Advances in molecular technologies have revealed thousands of previously unknown plant viruses, highlighting their widespread presence across ecosystems.

    Dr. Paolo Margaria is a research associate and group leader of the Plant Viruses Department at the Leibniz Institute DSMZ

    Leibniz-Institute DSMZ – German Collection of Microorganisms and Cell Cultures (DSMZ)

  2. Franziska S. Hanschen

    Schwefelhaltige Pflanzenstoffe in Kohl, Rettich und Co. und warum sie für uns wichtig sind

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Franziska S. Hanschen

    Zeitfenster:

    29.09.

    Kohl, Rettich und Co. sind reich an schwefelhaltigen Pflanzenstoffen, darunter Glucosinolate aber auch S-Methylcysteinsulfoxid. Diese Stoffe schützen Pflanzen vor Krankheitserregern und Fraßfeinden. Sie sind Vorstufen für Aromastoffe, die antimikrobielle, entzündungshemmende und krebspräventive Wirkungen zeigen. Durch Anpassung der Strategien für Anbau- und Lebensmittelzubereitung kann die Bildung der gewünschten Stoffe verbessert werden.

    Lebensmittelchemikerin mit Fokus auf bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe. Forschungsgruppenleiterin am IGZ und Lehrstuhlinhaberin an der TU Berlin.

    Leibniz-Institut für Gartenbauwissenschaften (IGZ)

  3. Saket Nikose

    How do plants sense temperature?

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Saket Nikose

    Zeitfenster:

    29.09.

    How do plants sense temperature? Europe is enduring another severe heatwave —but we're not the only ones feeling the heat. Have you ever wondered how plants know when temperatures rise? Unlike us, they can't move to the shade, yet they have remarkable ways of sensing and responding to heat. Join me to uncover the hidden world of plant temperature sensing and why it matters in a warming climate.

    PhD student in molecular biology focusing on temperature sensing in plants.

    Leibniz Institute for Horticultural Sciences (IGZ)

  4. Lutz Kunzmann

    Welche Schlussfolgerungen ziehen wir als Gesellschaft aus den Ergebnissen moderner Paläoklima- und Paläoumweltforschung?

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Lutz Kunzmann

    Zeitfenster:

    29.09.

    Die Ergebnisse der Paläoklima- und Paläoumweltforschung zeigen es seit mehr als 2 Jahrzehnten unmissverständlich – die unablässige Zufuhr von Treibhausgasen in die Erdatmosphäre führt zu Veränderungen im Klima und vielen damit verbundenen Risiken wie die Zunahme von extremen Wetterereignissen, häufigere Waldbrände, Gletscher, Meeresspiegelanstieg u. a. Warum handelt die Gesellschaft nicht entschlossener, um den negativen Trend zu stoppen?

    Mitglied im Direktorium Senckenberg, Programm Forschungsinfrastruktur; Paläobotaniker mit Schwerpunkt Erdneuzeit; Paläoklima- und Paläoumweltforschung

    Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

  5. Kim-Louise Krettek

    Ancient genomics perspectives on South American populations

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Kim-Louise Krettek

    Zeitfenster:

    29.09.

    I study ancient DNA from Indigenous South Americans to uncover how the continent was first peopled thousands of years ago. By extracting genetic material from archaeological remains, often degraded by tropical climates, I piece together stories of migration, population change, and cultural transformation that written records can't tell us. My work also navigates the ethical responsibility of conducting this research respectfully.

    I am a finishing PhD student studying the pre-colonial demographic history of northern and southern South America using ancient DNA.

    Senckenberg Centre of Human Evolution and Paleoenvironment, University of Tübingen

  6. Julian Taffner

    Unsere Gesundheit und die Natur: die Rolle der Artenvielfalt und wie wir sie erhalten

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Julian Taffner

    Zeitfenster:

    29.09.

    Unsere Gesundheit ist eng mit der Natur verbunden. Die Biodiversität sichert grundlegende Ressourcen und stabilisiert die Ernährungssysteme. Menschen in artenreichen Umgebunden sind aktiver, weniger gestresst und psychisch stabiler. Daher wirken Investitionen in naturnahe Lebensräume präventiv und entlasten langfristig das Gesundheitssystem. Wir diskutieren über die Wirkung gesunder Natur und wie wir die Artenvielfalt erhalten können.

    Leiter der Koordinierungsstelle der "Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt" (FEdA); transdisziplinäre Biodiversitätsforschung

    Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt (FEdA)

  7. Johannes Meka

    Was Wasserschildkröten über unsere Gewässer verraten

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Johannes Meka

    Zeitfenster:

    29.09.

    Warum leben gebietsfremde Wasserschildkröten in Deutschland? Welche Folgen haben sie für Artenvielfalt und Naturschutz? Und wie hilft Umwelt-DNA (eDNA), Tiere und deren Nahrung nachzuweisen? Wir sprechen über spannende Einblicke in die Forschung, unsere Gewässer und darüber, wie wissenschaftliche Erkenntnisse zu besseren Entscheidungen für Natur und Mensch beitragen.

    Projektmanager AquaSchild (Senckenberg), Forschung zu Wasserschildkröten, Gewässerökologie, Biodiversität, Umwelt-DNA (eDNA) und Naturschutz

    Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

  8. Kristina Beck

    Alpendohlen – clevere Überlebenskünstler zwischen Gipfel und Tal

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Kristina Beck

    Zeitfenster:

    29.09.

    Alpendohlen gehören zu den faszinierendsten Vögeln der Alpen. Obwohl sie in den höchsten Gebirgslagen leben, fliegen sie im Winter täglich bis ins Tal. Warum nehmen sie diese weiten Wege auf sich? Mithilfe moderner GPS-Technologie erforsche ich ihre Bewegungen und ihr Sozialverhalten. Gemeinsam sprechen wir darüber, was uns Alpendohlen über das Leben im Hochgebirge und den Einfluss des Menschen auf Wildtiere verraten.

    Postdoktorandin am Senckenberg. Ich erforsche das Verhalten, die Bewegungen und sozialen Beziehungen von Wildtieren in einer sich wandelnden Umwelt.

    Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

  9. Britta Geiser

    Diversität von Wasserpflanzen und assoziierter neurotoxischer Cyanobakterien (DIVATOX-2)

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Britta Geiser

    Zeitfenster:

    29.09.

    Die Nervengifte benthischer Cyanobakterien (Blaualgen) haben bereits zu tödlichen Vergiftungen bei Tieren geführt und bergen ein reales Gesundheitsrisiko. Im Gegensatz zu den planktonischen Cyanobakterien wachsen diese am Gewässergrund, insbesondere auf Wasserpflanzen. Die Hauptgefahr geht von angespülter Cyanobakterien-Biomasse aus. Wir untersuchen die ökologischen Zusammenhänge, die das teilweise massenhafte Auftreten dieser Arten hervorrufen.

    Wissenschaftskommunikation im DIVATOX-Projekt: Forschung über die Auswirkungen Pflanzen-assozierter toxischer Cyanobakterien

    Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei

  10. Ludmilla Unrau

    Die gefährlichsten Viren - der sicherste Arbeitsplatz

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Ludmilla Unrau

    Zeitfenster:

    29.09.

    Wie gefährlich ist die Arbeit mit hoch infektiösen Viren? Wenn man mich fragt, nicht gefährlicher als andere Laborarbeit. Gerne berichte ich über meinen Alltag im und um das Hochsicherheitslabor und welche Maßnahmen uns bei der Arbeit schützen. Von Genehmigung bis Schutzanzug. Für mich einer der sichersten Arbeitsplätze, den man sich vorstellen kann.

    Wissenschaftlerin in der Abteilung für Virologie mit Forschungsschwerpunkt zur Immunantwort bei hämorrhagischen Viruserkrankungen

    Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

  11. Prof. Dr. Nils Moosdorf

    Grundwasserressourcen im Klimawandel

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Prof. Dr. Nils Moosdorf

    Zeitfenster:

    29.09.

    Grundwasser ist eine zentrale, aber unsichtbare Ressource im Klimawandel. Es puffert Trockenzeiten, versorgt Menschen und Ökosysteme und hält Flüsse am Fließen. Zugleich gerät es durch Dürren, steigenden Bedarf und vor allem an den Küsten durch Salzwasserintrusion unter Druck. Prof. Nils Moosdorf erforscht Grundwasser weltweit, insbesondere an Küsten, und beantwortet Ihre Fragen zu seiner Nutzung, Gefährdung und Zukunft.

    Arbeitsgruppenleiter AG Submariner Grundwasserabfluss

    Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)

  12. Leon Hilgers

    Survival of the flexibEEL: Genomische Evolution der klimatischen Flexibilität und Zusammenbruch der Population bedrohter Süßwasseraale

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Leon Hilgers

    Zeitfenster:

    29.09.

    Der Klimawandel bedroht die biologische Vielfalt. Das Projekt flexibEEL erforscht, wie Süßwasseraale sich an variable Umweltbedingungen angepasst haben und welche Gene diese Flexibilität ermöglichen. Gleichzeitig untersucht es den Populationseinbruch und mögliche Anpassung an das Anthropozän mithilfe historischer Sammlungen. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für unser Verständnis von Evolution, Artenschutz, und Folgen des Klimawandels.

    Postdoc/PI of a DFG project

    Senckenberg Research Institute

  13. Marlene Palka

    Landwirtschaft im Klimawandel: Modellentwicklung und Ertragsprognosen

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Marlene Palka

    Zeitfenster:

    29.09.

    Der Klimawandel stellt die Landwirtschaft durch erschwerte Planbarkeit vor erhebliche Herausforderungen. Das betrifft auch die weiterverarbeitende Industrie oder politische EntscheidungsträgerInnen. In diesem Zusammenhang können Simulationsmodelle durch Ertragsprognosen eine wertvolle Unterstützung darstellen. Dr. Marlene Palka erläutert, wie solche Modelle entwickelt, kalibriert und getestet werden, um ihren Einsatz in der Praxis zu ermöglichen.

    Dr. Marlene Palka ist Nutzpflanzenphysiologin. Sie entwickelt Methoden, um abzuschätzen, wie Kulturpflanzen von Klimawandelbedingungen betroffen sind.

    Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF)

  14. Andreas Schmidt-Rhaesa

    Biologiekurs für ukrainische Studierende

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Andreas Schmidt-Rhaesa

    Zeitfenster:

    29.09.

    Umfassende Kenntnisse von Arten und Ökosystemen sind unerlässlich, um zerstörte Naturräume zu bewerten, zu renaturieren und zu erhalten. Lehre erfolgt in der Ukraine aufgrund des Kriegs meist online. Beim Erlernen von Artenkenntnis sind praktische Aspekte jedoch substantiell. Als Organisator von Freiland-Kursen der Uni Hamburg mit Studierenden der Uni Kharkiv (Ukraine) teile ich meine Erfahrungen, Erkenntnisse und gebe einen Ausblick.

    Kurator Wirbellose Tiere, Fokus: wenig erforschte Tiere (Saiten- o. Priapswürmer; Entdeckung, Beschreibung von Tierarten; Evolution Körperbau & Organe

    Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB)

  15. Francisco J. Ruiz-Ruano

    The secret chromosome of songbirds: evolution and function

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Francisco J. Ruiz-Ruano

    Zeitfenster:

    29.09.

    Did you know that two thirds of bird species carry a secret "ghost" chromosome? This germline-restricted chromosome is essential for reproduction, yet discarded from normal cells like blood or muscle. Far from being junk DNA, it's spent 50 million years evolving genes shaping bird development and resolving genetic conflicts. In the meeting, I’ll explain how this strange chromosome appeared and why birds keep it just for making sperm and eggs.

    Postdoctoral researcher at the LIB Museum Koenig. Focus: bird genomics, programmed DNA elimination and satellite DNA evolution

    Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity Change (LIB)

  16. Ralph Peters

    Wie entdeckt man unbekannte Tierarten vor unserer Haustür?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Ralph Peters

    Zeitfenster:

    29.09.

    Wir sollten alle Tierarten Deutschlands kennen! Dies unterschreiben sicher die meisten bzw. denken, dass wir das längst tun. Nur, wenn man Arten und ihre Ansprüche kennt, kann man die heimische Biodiversität wirklich erforschen, schützen und Kenntnis vermitteln. Wir kennen viele heimische Arten jedoch noch nicht oder wissen nur wenig über sie. Welche das sind, wie man das ändert und warum das wichtig ist, können Sie im Gespräch mit mir erfahren.

    Forscher & Kurator, Schwerpunkt Insekten, insbes. Hautflügler (Wespen, Bienen, Ameisen), arbeitet zur Evolutionsgeschichte und Entdeckung neuer Arten

    Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB)

  17. Felix Deiß

    Schmetterlinge als Bestäuber und ihre wichtigsten Lebensräume in Deutschland

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Felix Deiß

    Zeitfenster:

    29.09.

    Bestäuber sind unersetzlich für Natur, Landwirtschaft und Ernährung. Doch viele Populationen schrumpfen stark. Hier setzt das Projekt LEPO an: Es verbindet Forschung und Politik, um Schmetterlinge und Motten wirksam zu schützen. Forschende analysieren dafür die Datengrundlage, Nahrungspflanzen und wichtige Schutzgebiete. Erfahren Sie im Gespräch mit mir, wie diese Bausteine den Erhalt sichern und welche politischen Instrumente greifen.

    PhD Student (Bundesamt für Naturschutz, LIB); Fokus Ökologie, Schmetterlinge, Neuronale Netze, Naturschutzpolitik, verbesserter Schutz von Bestäubern

    Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB)

  18. Lennart Wirthmüller

    Präzise statt Pestizide - Kann die Gen-Schere CRISPR/Cas Pflanzen vor Krankheiten schützen?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Lennart Wirthmüller

    Zeitfenster:

    29.09.

    Wie können wir Pflanzen vor Krankheiten schützen, ohne dabei große Mengen an Pestiziden einzusetzen? Die Gen-Schere CRISPR/Cas eröffnet neue Möglichkeiten: Durch gezielte Veränderungen im Erbgut könnten Pflanzen widerstandsfähiger gegen Krankheitserreger werden. Wie präzise und sicher diese Methode ist, und ob sie langfristig eine umweltfreundlichere Alternative zu Pestiziden sein kann, diskutiere ich gerne mit Ihnen/Dir.

    Ich leite eine Forschungsgruppe mit dem Schwerpunkt pflanzliche Resistenz gegen Krankheitserreger am Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie in Halle.

    Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB)

  19. Diego Rybski

    Warum gibt es Städte?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Diego Rybski

    Zeitfenster:

    29.09.

    Städte gibt es weltweit und zu "allen Zeiten", was auf allgemeingültige Gründe für ihre Existenz hindeutet (Barthelemy 2019). Ich lade Sie zu einer Diskussion über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Städten ein und darüber, was wir daraus über die Gründe für ihre Existenz lernen können.

    Leiter der Forschungsgruppe Urbane Komplexität. Fachliches Spektrum: Städte als komplexe Systeme, Urban Complexity, Urban Sustainability, Urban Climat

    Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung

  20. Barbara Honecker

    Zwischen Hormonen und Infektionen – Der Einfluss unseres Geschlechts auf das Immunsystem

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Barbara Honecker

    Zeitfenster:

    29.09.

    Warum treten viele Erkrankungen unterschiedlich häufig und schwer bei Männern und Frauen auf? Die Antwort darauf liegt zum Teil in unseren Hormonen und Chromosomen, die unsere Immunantwort beeinflussen. Wir untersuchen, wie Geschlechtshormone das angeborene Immunsystem regulieren, und welche Mechanismen der Immunantwort zu unterschiedlichen Ausprägungen parasitärer Infektionserkrankungen wie der Leishmaniose und der Amöbiasis führen.

    Ich bin Postdoc am BNITM und beschäftige mich mit parasitären Infektionserkrankungen und geschlechtsspezifischen Immunantworten.

    Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM)

  21. Maheshwaran Govender

    Who talks to whom and who gets heard? Networks, perceptions, and power in coastal futures

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Maheshwaran Govender

    Zeitfenster:

    29.09.

    Coastal decisions involve people and institutions with different relationships, perceptions, and levels of influence. Drawing on cases from Sri Lanka and Bangladesh, I explore how social networks and perception studies can reveal cooperation, conflict and power in shaping coastal futures. I invite students interested in this topic. Together, we can discuss a deceptively simple question: who gets to shape decisions about the future of our coasts?

    Project Staff, My research focuses on coastal social-ecological systems, their transformations, and collective responses to environmental change.

    Leibniz Centre for Tropical Marine Research (ZMT)

Sprache, Bildung & Open Science
  1. Jan Oliver Rüdiger

    Text- und Data-Mining – Ein empirischer Blick auf Sprache

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Jan Oliver Rüdiger

    Zeitfenster:

    29.09.

    Wie lassen sich Sprache und Texte mit Computern erforschen? Ich entwickle Software für die Linguistik und beschäftige mich mit KI, Textanalyse und Sprachdaten. Kommen Sie mit mir ins Gespräch und stellen Sie Ihre Fragen – ich freue mich auf einen unkomplizierten Austausch darüber, was digitale Methoden über unsere Sprache verraten.

    Research Software Engineering („Entwicklung softwaregestützter Methoden für die Linguistik“), Text- und Data-Mining, Korpus- und Computerlinguistik

    Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)

  2. Carolina Fenner

    Sprachlicher und leiblicher Ausdruck von Emotionen und Affekten beim Autofahren

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Carolina Fenner

    Zeitfenster:

    29.09.

    In diesem, von der DFG geförderten, Projekt erforschen wir, wie Emotionen und Affekte in der natürlichen sozialen Situation des Autofahrens von Fahrer:innen und Passagieren zum Ausdruck gebracht werden. Dabei stehen Ärger, Angst, Schreck und Überraschung im Zentrum. Untersucht wird der vokale, sprachliche, mimische und gestische Ausdruck von Emotionen und Affekten, die aufgrund von Fahrereignissen entstehen.

    Projektleiterin (Postdoc) des Projekts "Sprachlicher und leiblicher Ausdruck von Emotionen und Affekten beim Autofahren" in der Pragmatik des IDS

    Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)

  3. Kristin Kopf

    Sprachwandel im Deutschen

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Kristin Kopf

    Zeitfenster:

    29.09.

    Die deutsche Grammatik verändert sich ständig: Neue Formen entstehen, alte sterben aus, ohne dass die Sprache dadurch an Vielseitigkeit oder Funktionsfähigkeit verlieren würde. Wenn Sie sich dafür interessieren, wie es dem Genitiv derzeit geht, warum der Konjunktiv II kaum noch verwendet wird, wie Anglizismen sich anpassen, warum "etwas gestohlen bekommen" kein Widerspruch sein muss und vieles mehr, freue ich mich auf ein Gespräch mit Ihnen!

    Untersuchung von Sprachwandel, seinen Gründen und Methoden zu seiner Erforschung, Leiterin des Projekts "Grammatischer Wandel im neusten Deutsch"

    Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)

  4. Taiane Malabarba

    Grammar in the kitchen: Exploring the hidden connection between language and the body in everyday activities

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Taiane Malabarba

    Zeitfenster:

    29.09.

    We often think of language as something that happens only through words. But what if our hands, gaze, posture, and the objects around us are just as important? Drawing on video recordings of people cooking and carrying out other everyday activities, my research explores how language and the body work together to coordinate real-world action.

    I am a research associate in the international project "Syntax and the Body", led by Prof. Dr. Arnulf Deppermann (Department of Pragmatics)

    Leibniz-Institute for the German Language (IDS)

  5. Ibrahim Cindark

    Sprachliche Aspekte der Intergration von Migrant:innen

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Ibrahim Cindark

    Zeitfenster:

    29.09.

    Die Intergration von Migrant:innen ist für Einwanderungsgesellschaften von großer Bedeutung. Wie diese Prozesse sprachlich ablaufen, erforschen wir am IDS seit einigen Jahrzehnten. Wir untersuchen die sprachlichen Integrationskurse, die Kommunikation am Arbeitsplatz und gruppeninterne Prozesse innerhalb der Migrantengemeinschaften.

    Leiter des Projekts "Kommunikatives Repertoire von Migrant:innen"

    Leibniz Institut für Deutsche Sprache (IDS)

  6. Tilman Drope

    Bildungsungleichheit in Deutschland. Geschichte einer gegenwärtigen Herausforderung

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Tilman Drope

    Zeitfenster:

    29.09.

    Der enge Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungserfolg im deutschen Schulsystem wird häufig kritisiert. Ab wann wird diese Kritik geäußert? Wie hat sie sich im historischen Verlauf entwickelt? Welchen Erfolg erzielten die jeweils darauf reagierenden bildungspolitischen Programme? Was hat das mit der Gegenwart von Schule zu tun? Diesen Fragen gehe ich in meiner Forschung nach und freue mich, darüber ins Gespräch zu kommen.

    Referent, Geschichte von Bildungsungleichheit, Ungleichheit im deutschen Schulsystem

    DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF)

  7. Peter Brandt

    Erwachsenen- und Weiterbildung: ein Bildungsbereich, der viele betrifft, aber den kaum jemand wahrnimmt. Warum ist das so und was leistet er für die Gesellschaft?

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Peter Brandt

    Zeitfenster:

    29.09.

    Die Erwachsenenbildung ist von der Anzahl der Teilnehmenden und der Lehrkräfte der größte Bildungsbereich. Wir sprechen davon, dass wir uns alle lebenslang weiterbilden müssen, sollen und wollen. Er ist gesellschaftspolitisch wichtig, wird aber oft nicht sichtbar mit seinen Leistungen und Herausforderungen.

    Abteilungsleiter Wissenstransfer. Schwerpunkt: Professionalitätsentwicklung des Personals in der Erwachsenenbildung.

    Deutsches Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE)

  8. Thomas Gößl

    No More Waiting – Medizinstudium ohne Wartezeit: Wer bekommt heute einen Platz?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Thomas Gößl

    Zeitfenster:

    29.09.

    Bis vor Kurzem konnten für einen Medizinstudienplatz Punkte für die Zulassung über angesammelte Wartezeit gesammelt werden – ein Zweite-Chance-Weg für Bewerber:innen mit schwächeren Abiturnoten. Dieses Kriterium wurde abgeschafft. Die Studie untersucht, wie sich das auf die Zusammensetzung der Zugelassenen auswirkt: Wer wird zum Medizinstudium zugelassen und was bedeutet das für Chancengleichheit und Vielfalt im medizinischen Nachwuchs?

    Thomas Gößl ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kompetenzbereich „Arbeitsmärkte, Bildung, Bevölkerung“ des RWI tätig.

    RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)

  9. Fabian Zehner

    Technology-Based Innovations for Educational Research and Practice

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Fabian Zehner

    Zeitfenster:

    29.09.

    Language is omnipresent in teaching and learning: in knowledge transfer, peer interactions, learning materials, exam responses, or evaluation. Therefore, teachers and learners can benefit from computers that are capable of processing language and machine learning (aka AI). For example, they can automatically evaluate student responses or have all students answer questions in class and then group and visualize the answers on a dashboard.

    PostDoc, work group lead innovating educational practice & research using machine learning, natural language processing and LLMs (aka AI)

    DIPF | Leibniz Institute for Research and Information in Education (DIPF)

  10. Kerstin Schwenkschuster

    Lesekompetenz bei Jugendlichen: Welche Einzelkomponenten sind wichtig und wie entwickelt sie sich?

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Kerstin Schwenkschuster

    Zeitfenster:

    29.09.

    Lesen ist eine der wichtigsten Fähigkeiten für schulischen Erfolg – doch was macht gutes Leseverständnis eigentlich aus? In meiner Forschung untersuche ich, welche Fähigkeiten Jugendliche brauchen, um Texte gut zu verstehen, und wie sich das Leseverständnis im Laufe der Schulzeit entwickelt. Dabei zeigt sich: Leseverständnis entwickelt sich noch bis ans Ende der Schulzeit weiter – und stagniert nicht, wie oft angenommen.

    Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe und forsche zum Leseverständnis im Jugendalter.

    Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

  11. Maximilian Seitz

    Was zeigen uns frühe Entwicklungsmeilensteine über Chancen und Potenziale von Kindern?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Maximilian Seitz

    Zeitfenster:

    29.09.

    In den ersten Lebensjahren ist die Kindesentwicklung sehr dynamisch: Manche starten früher, andere holen später auf. Entwicklungsmeilensteine helfen dabei, Fähigkeiten von Kindern besser zu verstehen. Ihre Interpretation ist aber nicht immer einfach, weil sich manche Fähigkeiten im Alltag nur schwer beobachten lassen. Trotzdem liefern sie wertvolle Hinweise darauf, wie wir die Lern- und Entwicklungsumwelten von Kindern effektiv gestalten können.

    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am LIfBi im Arbeitsbereich „Frühe Bildung“ mit dem Schwerpunkt kognitive Entwicklung

    Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

  12. Sebastian Bauer

    Bildungsaspirationen von inklusiv unterrichteten Schüler:innen mit sonderpädagogischen Förderbedarfen

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Sebastian Bauer

    Zeitfenster:

    29.09.

    Der Übergang von der Schule in den Beruf ist für Schüler:innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf oft schwierig. Schulabschlüsse spielen dabei eine zentrale Rolle. Meine Forschung deutet darauf hin, dass ihre Ziele sehr unterschiedlich sind. Besonders bei angepassten Lernzielen fallen Abschlusswünsche niedriger aus. Zugleich könnte eine Rolle spielen, was Lehrkräfte ihnen zutrauen und welche Ziele Jugendliche dadurch als erreichbar ansehen.

    Ich bin Doktorand am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe und promoviere zum Thema Bildungsaspirationen von Schüler:innen mit Förderbedarfen

    Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

  13. Monja Schmitt

    Die Erfassung von Vielfalt in standardisierten Befragungen

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Monja Schmitt

    Zeitfenster:

    29.09.

    Wie erfasst Forschung „Geschlecht“ und „familiäre Vielfalt“? Diese Konstrukte haben sich in der sozialwissenschaftlichen Forschung weiterentwickelt. Geschlecht wird nicht mehr nur als „männlich“ oder „weiblich“ erfasst, und zusätzlich um den Aspekt der Geschlechtsidentität erweitert. Auch das Modell der klassischen Kernfamilie ist oft nicht mehr zutreffend und muss erweitert werden, um die vielfältige Lebensrealität von Familien zu berücksichtigen

    Dr. Monja Schmitt forscht zu gesellschaftlicher Vielfalt. Sie ist u.a. für die Erfassung von sozialen und demographischen Informationen verantwortlich

    Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

  14. Madlain Hoffmann

    Weiterbildung beim und nach dem Übergang in die Rente

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Madlain Hoffmann

    Zeitfenster:

    29.09.

    In der öffentlichen Wahrnehmung wird Weiterbildung oft mit beruflichem Lernen verbunden. Doch auch jenseits des Erwerbslebens bilden sich Menschen weiter. Die empirische Befundlage hierzu ist begrenzt, da ältere Bevölkerungsgruppen häufig nicht im Fokus stehen. Wie verbreitet ist Weiterbildung in der Rentenphase? Wer bildet sich in späteren Lebensphasen weiter? Und was wissen wir über die Gründe, auch im höheren und hohen Alter zu lernen?

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe mit dem Forschungsschwerpunkt Weiterbildung in späteren Lebensphasen.

    Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

  15. Melanie Olczyk

    Wie soziale und migrationsbezogene Bildungsungleichheiten entstehen – und welche Rolle das Bildungssystem dabei spielt

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Melanie Olczyk

    Zeitfenster:

    29.09.

    Warum treffen Familien unterschiedliche Bildungsentscheidungen? Lassen Sie uns darüber sprechen, wie die soziale Herkunft, Migrationserfahrungen und das Bildungssystem Bildungswege von Menschen prägen, Bildungsentscheidungen beeinflussen und wie Bildungsungleichheiten entstehen.

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Fokus auf Bildungssoziologie sowie migrations-, flucht-, sozial- und geschlechterbezogene Ungleichheiten.

    Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

  16. Christine Möhrs

    Verständliche Verwaltungssprache – Sprachforschung zwischen Amtsdeutsch und Bürgernähe

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Christine Möhrs

    Zeitfenster:

    29.09.

    Verständliche Sprache erleichtert den Zugang zu Informationen, Behörden und gesellschaftlicher Teilhabe. Doch wodurch werden Texte verständlich? Welche Rolle spielen Wortwahl, Satzbau, Textaufbau und Gestaltung? Das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache erforscht, wie Verständlichkeit entsteht und wissenschaftliche Erkenntnisse zu einer verständlicheren Verwaltungskommunikation beitragen können. Ich freue mich auf Ihre Fragen und Perspektiven!

    Leiterin des Programmbereichs „Dokumentationszentrum der Deutschen Sprache“ und des Arbeitsbereichs „Verständlichkeit von Verwaltungssprache“

    Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

  17. Elena Wittmann

    Geschwister – wie sie unser Leben prägen

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Elena Wittmann

    Zeitfenster:

    29.09.

    Wer selbst Geschwister hat, weiß: Kaum eine Beziehung ist widersprüchlicher und einzigartiger. Geschwister haben eine bedeutende Rolle für die individuelle Entwicklung. Forscher:innen weisen darauf hin, dass wir uns von Schwestern und Brüdern viel abgucken können, und z.B. soziale Fähigkeiten für das spätere Leben einüben können. Die Beziehung zu ihnen hat auch einen Einfluss auf unser Selbstbild, unsere Entwicklung und unseren Bildungsweg.

    Elena Wittmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin mit den Themenbereichen Persönlichkeit und Motivation, inbesondere der Bedeutung von Geschwistern.

    Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

  18. Samira Ochs

    Sprache, Denken und Gesellschaft - ein linguistisch-empirischer Blick auf diskriminierungssensible Sprache

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Samira Ochs

    Zeitfenster:

    29.09.

    „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“ – Aber was macht Sprache eigentlich mit uns? Wie beeinflusst sie unsere Wahrnehmung von Gender, Herkunft oder Behinderung – und wie prägen gesellschaftliche Vorstellungen wiederum unsere Sprache? Wir schauen hinter die Debatten um diskriminierungssensible Sprache und erkunden, was linguistische Studien über das Zusammenspiel von Sprache, Denken und Gesellschaft zeigen.

    Samira Ochs ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) in den Projekten Empirische Genderlinguistik und GENELLI.

    Leibniz-Institut für Deutsche Sprache Mannheim (IDS)

  19. Marzena Żygis

    Ist Zweitsprachigkeit mit Akzent ein Vorteil?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Marzena Żygis

    Zeitfenster:

    29.09.

    Wie nehmen wir Menschen wahr, die eine Sprache mit Akzent sprechen? Ist es möglich, dass wir Fehler wahrnehmen, die überhaupt nicht existieren? Sind wir voreingenommen gegenüber fremdsprachlichen Akzenten? Oder hängt das vom Akzent ab? Erfahren Sie mehr über die neuesten Forschungsergebnisse, die phonetische und psycholinguistische Ansätze kombinieren, und diskutieren Sie mit uns deren Konsequenzen für die Gesellschaft.

    Marzena Żygis forscht am Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS) in Berlin unter anderem zur Wahrnehmung von Zweitsprachakzenten.

    Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS)

  20. Dr. Christina Sondermann

    Klick, Play, Gelernt? – Wie gestalten wir wirksame Lernvideos? Vom Anschauen zum Lernen – Was macht Lernvideos wirklich wirksam?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Dr. Christina Sondermann

    Zeitfenster:

    29.09.

    Lernvideos bieten große Potenziale für zeit- und ortsunabhängiges Lernen – doch wie müssen sie gestaltet sein, damit Erwachsene tatsächlich lernen und motiviert bleiben? Meine Forschung beschäftigt sich damit, wie videobasiertes Lernen durch eine gezielte Gestaltung von Lernvideos verbessert werden kann, unter besonderer Berücksichtigung sozialer Prozesse sowie der Frage, wie Elemente wie Spannung und Neugier Interesse und Lernen fördern können.

    Nachwuchsgruppenleiterin in der Abteilung Lehren und Lernen

    Deutsches Institut für Erwachsenenbildung Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen

Gesundheit, Altern & Ernährung
  1. Adrián Barreno Sánchez

    Gut Bacteria and Autoimmunity: How Your Microbiome Shapes Your Immune System

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Adrián Barreno Sánchez

    Zeitfenster:

    29.09.

    Our gut is home to trillions of bacteria that play a crucial role in training and regulating our immune system. When this equilibrium is altered, the immune system can start attacking the body itself, hallmark of autoimmune diseases like lupus. In my research, I investigate how gut bacteria influence immune responses and contribute to autoimmunity.

    PhD Student, Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA) Fellow. Specialized in Microbiota and Immunology with focus in autoimmunity.

    German Rheumatology Research Center (DRFZ)

  2. Kerstin Wagner

    Was ist und was kann die Alternsforschung? Ein Blick hinter die Kulissen

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Kerstin Wagner

    Zeitfenster:

    29.09.

    Als promovierte Chemikerin führte mich mein Weg von der Organischen Chemie über die Analytik und Computerchemie bis in die Alternsforschung. Seit jeher begeistert mich die Wissenschaft – und besonders das bis heute ungelöste Rätsel des Alterns. Diese Begeisterung möchte ich gerne weitergeben und mit Ihnen ins Gespräch kommen. Ich freue mich auf Ihre Fragen rund um das Altern und den Austausch mit Ihnen.

    Promovierte Chemikerin und Wissenschaftskommunikatorin. Ich teile gern meine Begeisterung für Wissenschaft und freue mich auf Ihre Fragen zum Altern.

    Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut (FLI)

  3. Meghma Mukherjee

    Living Drugs: Engineering Smarter T Cells for the hard to treat cancers

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Meghma Mukherjee

    Zeitfenster:

    29.09.

    I explore how advances in T-cell engineering - including CAR-T, TCR-T, and TIL therapies - are enabling more precise and durable treatments for cancers that have resisted conventional therapies, with a focus on next-generation cell designs and future clinical applications.

    PhD Student, Research: Reprogramming T cells to overcome tumor immune resistance and advance cancer immunotherapy.

    Leibniz Institute for Immunotherapy (LIT)

  4. Maik Behrens

    Schmecken wir alle das Gleiche?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Maik Behrens

    Zeitfenster:

    29.09.

    Kohl, Kaffee und Konsorten - wie unterschiedlich ist unser Bittergeschmack wirklich? Oder anders gefragt: Schmecken wir alle das Gleiche? Die Antwort lautet: Nein. Warum das so ist, erklärt PD Dr. Maik Behrens. Er ist einer der führenden Geschmacksforscher in Deutschland und erforscht seit über 20 Jahren die Wechselwirkungen zwischen Geschmacksstoffen und ihren Rezeptoren, deren Funktionen sich nicht nur auf die Geschmackswahrnehmung beschränken.

    Leiter der Arbeitsgruppe Taste & Odor Systems Reception/ Geschmackswahrnehmung/Bitterstoffe/Süß- & Umami-Geschmack/(extraorale) Geschmacksrezeptoren

    Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München (LSB)

  5. Dhyani Shah

    The Gut Microbiome: A Hidden Partner in Cancer Therapy

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Dhyani Shah

    Zeitfenster:

    29.09.

    CAR-T therapy is a promising cancer treatment, and my goal is to look at the gut as a simple and powerful way to improve it. The gut microbiome produces immunomodulatroy metabolites that gives us clues about how the immune system would respond and by studying these signals, we hope to better understand, improve, and possibly predict CAR-T treatment outcomes.

    Final-year PhD student studying how gut microbiota-derived metabolites influence CAR-T cell therapy, one of today’s most promising cancer treatments.

    Leibniz Institute for Immunotherapy (LIT)

  6. Sabrina Dr. Geißlitz

    Getreideproteine: Struktur, Funktion, Verträglichkeit

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Sabrina Dr. Geißlitz

    Zeitfenster:

    29.09.

    Dr. Sabrina Geißlitz erforscht die Wechselwirkungen zwischen Struktur und Funktion von Getreideproteinen. Im Mittelpunkt steht Gluten, ein Komplex aus verschiedenen Weizenproteinen. Dieses sogenannte „Klebereiweiß“ prägt die Backeigenschaften von Teigen und trägt zur Proteinversorgung des Menschen bei. Gleichzeitig kann sein Verzehr bei empfindlichen Personen Unverträglichkeiten oder Zöliakie, eine chronische Erkrankung des Dünndarms, auslösen.

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Food Biopolymer Chemistry/ Getreideforschung/Gluten/Pflanzenproteine: Umwelt-/Gesundheits-Aspekte

    Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München (LSB)

  7. Roman Dr. Lang

    Experte für Kaffeegeschmack

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Roman Dr. Lang

    Zeitfenster:

    29.09.

    Ob als schwarzer Filterkaffee, mit Milch, Zucker oder als Cold Brew. Dr. Roman Lang vom Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München ist ein ausgewiesener Experte, wenn es um den Geschmack des beliebten Getränks geht. Seit Jahren erforscht er die Geschmacksstoffe in verschiedenen Kaffeesorten und -zubereitungen und untersucht zudem, was mit ihnen im menschlichen Körper passiert.

    Senior Scientist in der Arbeitsgruppe Food Biopolymer Chemistry & Teilbereichsleiter Analytische Technologien / Geschmacksstoffe und deren Metaboliten

    Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München (LSB)

  8. Leo Scheller

    Protein Design und Synthetische Biologie in der Immuntherapie

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Leo Scheller

    Zeitfenster:

    29.09.

    Wir kombinieren computergestütztes Proteindesign (für Biosensoren und Rezeptoren) mit synthetischen Biologieansätze (zum Umprogrammieren von Zellfunktionen und Immunantworten) sowie Hochdurchsatz-Screening und Funktionsvalidierung in relevanten Modellen. Unser interdisziplinärer und kollaborativer Ansatz zielt darauf ab, eine Brücke zwischen Grundlagen- und translationaler Forschung zu schlagen, um aktuelle Engpässe in der Immuntherapie anzugehen

    Neues Labor seit 2025: Wir entwickeln synthetische Rezeptoren und Proteintherapeutika, um Sicherheit und Wirksamkeit von Immuntherapien zu verbessern.

    Leibniz Institut für Immuntherapie (LIT)

  9. Jacqueline Kroh

    Health and Educational Inequality

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Jacqueline Kroh

    Zeitfenster:

    29.09.

    What role does health play in educational decisions? It is well known that social background and gender shape educational pathways – but health matters too, influencing school performance and educational attainment. This has major societal relevance: amid rising mental health problems among young people, health-related inequalities threaten to widen educational disparities. My research examines how health shapes educational processes.

    Head of the Educational Outcomes and Post-compulsory Education Research Unit, which conducts research into social inequality, health and education across the life course

    Leibniz Institute for Educational Trajectories (LIfBi)

  10. George Soultoukis

    New Insights into the Role of Stellate Cells and Blood Vessels in the Aging Pancreas

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: George Soultoukis

    Zeitfenster:

    29.09.

    As the pancreas ages, the risk of metabolic diseases such as type 2 diabetes, digestive disorders, and pancreatic cancer, increases. In mice, stellate cells, in interaction with blood vessels, play a key role as aging escalates the pro-inflammatory quality of this crosstalk. In turn this skews commitment of stellate cells towards a pro-fibrogenic state, resulting in fibrous deposits in the tissue, thereby impairing pancreatic function.

    George Soultoukis is Postdoc at the Department of Adipocyte Development and Nutrition at the German Institute of Human Nutrition Potsdam-Rehbruecke.

    German Institute of Human Nutrition Potsdam-Rehbruecke (DIfE)

  11. Marlene Bodemer

    Fragen zu psychologischen Themen? Zusammen finden wir die Antworten! Das Informations- und Mitmachangebot "KLARpsy"

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Marlene Bodemer

    Zeitfenster:

    29.09.

    KLARpsy ist ein frei zugängliches deutschsprachiges Informationsangebot für alle, die an Psychologie und psychologischer Forschung interessiert sind. Ziel von KLARpsy ist es, Menschen ohne wissenschaftlich-psychologische Vorbildung Wissen über Psychologie verständlich und qualitativ hochwertig zu vermitteln und sie über Mitmachangebote am Prozess teilhaben zu lassen.

    Managerin des Angebots KLARpsy. Sie beschäftigt sich damit, wie man Erkenntnisse aus der psychologischen Wissenschaft verständlich vermittelt.

    Leibniz-Institut für Psychologe (ZPID)

  12. Martin Kerwer

    Fragen zu psychologischen Themen? Zusammen finden wir die Antworten! Das Informations- und Mitmachangebot "KLARpsy"

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Martin Kerwer

    Zeitfenster:

    29.09.

    KLARpsy ist ein frei zugängliches deutschsprachiges Informationsangebot für alle, die an Psychologie und psychologischer Forschung interessiert sind. Ziel von KLARpsy ist es, Menschen ohne wissenschaftlich-psychologische Vorbildung Wissen über Psychologie verständlich und qualitativ hochwertig zu vermitteln und sie über Mitmachangebote am Prozess teilhaben zu lassen.

    Manager des Angebots KLARpsy. Er beschäftigt sich dort mit der verständlichen Aufbereitung und Vermittlung psychologischen Wissens.

    Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID)

  13. Sarah Schäfer

    Mentale Gesundheit in belastenden Zeiten – Warum bleiben die meisten Menschen resilient?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Sarah Schäfer

    Zeitfenster:

    29.09.

    Krisen und belastende Lebensereignisse gehören zum Leben. Dennoch bleiben die meisten Menschen auch nach schweren Belastungen langfristig psychisch gesund. In meiner Forschung untersuche ich individuelle, soziale und gesellschaftliche Faktoren sowie psychologische Prozesse, die mentale Gesundheit in schwierigen Zeiten stärken. Ziel ist es, Resilienz zu fördern und psychischen Erkrankungen wirksam vorzubeugen.

    Ich erforsche, warum die meisten Menschen trotz Krisen psychisch gesund bleiben und welche Faktoren und Mechanismen Resilienz fördern.

    Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR)

  14. Sabrina Schlesinger

    Ernährungstrends zur Diabetesprävention: Fasten, vegane Ernährung und der Verzicht auf hochverarbeitete Lebensmittel – was ist wirksam

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Sabrina Schlesinger

    Zeitfenster:

    29.09.

    Ernährung ist eine zentrale Säule der Diabetes-Prävention. Aber welche Ernährungsweise ist wirklich effektiv und kann die die Bevölkerung vor Stoffwechselerkrankungen schützen? Sabrina Schlesinger ordnet verschiedene Trends ein und gibt Orientierung zwischen den Ernährungsansätzen.

    Stellvertretende Direktorin des Instituts für Biometrie und Epidemiologie am DDZ, forscht zu Ernährung und Typ-2-Diabetes

    Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ)

  15. Oliver Kuß

    Diabetes in Deutschland: Zahlen, Trends und Herausforderungen

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Oliver Kuß

    Zeitfenster:

    29.09.

    Mindestens 9,5 Millionen Menschen leben derzeit in Deutschland mit Diabetes - die meisten davon mit Typ-2-Diabetes. Wie werden sich die Zahlen entwickeln? Und in welchen Altersgruppen ist ein Anstieg der Diagnosen zu erwarten? Oliver Kuß zeigt Trends der nächsten Jahrzehnte auf.

    Direktor des Instituts für Biometrie und Epidemiologie am DDZ; Experte für die zahlenmäßige Entwicklung von Diabetes in Deutschland

    Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ)

  16. Thaddäus Tönnies

    Heiße Tage, hohe Risiken: Wie Hitze Menschen mit Diabetes beeinflusst?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Thaddäus Tönnies

    Zeitfenster:

    29.09.

    Hitze, wie sie im Zuge des Klimawandels immer häufiger auftritt, ist besonders für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes eine Belastung. Thaddäus Tönnies erklärt, wie der Klimawandel die Entwicklung des Diabetes verändern wird und welche Auswirkungen er schon jetzt beispielsweise auf Krankenhauseinweisungen hat.

    Leiter der Nachwuchsforschergruppe Diabetes und Umwelt am DDZ, Experte für Klima, Umwelt & Diabetes

    Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ)

  17. Heike Vogel

    Sind unsere Gene schuld an unserem Übergewicht?

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Heike Vogel

    Zeitfenster:

    29.09.

    Warum entwickeln manche Menschen Adipositas und Typ-2-Diabetes, während andere trotz ähnlicher Lebensbedingungen gesund bleiben? Neben Ernährung und Bewegung spielen auch Gene und epigenetische Veränderungen eine entscheidende Rolle. Heike Vogel erforscht, wie sie Stoffwechsel und Insulinwirkung beeinflussen und ob sich krankheitsbedingte Veränderungen durch Fasten, Bewegung oder Gewichtsreduktion umkehren lassen.

    Dr. Heike Vogel leitet kommissarisch die Abteilung Experimentelle Diabetologie am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE).

    Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)

  18. Slava Stamova

    Arming T cells to fight cancer

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Slava Stamova

    Zeitfenster:

    29.09.

    By nature, our T cells can recognize and kill cancer cells, yet tumors find ways to escape and weaken the T-cell response. If we understand how cancer cells evade being killed by T cells, we can modify the T cells to fight back, ensuring better function and more efficient tumor clearance. By turning T cells into living factories, we can improve the efficiency and safety of existing cancer immunotherapies.

    I am a Postdoctoral Scientist trying to understand how cancer evades the immune system, using this to modify CAR T to counter tumor evasion and boost

    Leibniz Institute for Immunotherapy (LIT)

  19. Nahla Galal Metwally

    How do pro-inflammatory cytokines alter miRNA profiles in brain endothelial cells? Mechanisms, consequences, and therapeutic strategies for blood-brain barrier protection

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Nahla Galal Metwally

    Zeitfenster:

    29.09.

    The blood-brain barrier (BBB) is crucial for brain health. During neuroinflammation and infection, cytokines like TNF-α and IFN-γ change miRNA expression in brain endothelial cells. These changes disrupt tight junctions, increase immune cell migration, and activate inflammation, leading to BBB dysfunction. Understanding these miRNA pathways could help develop treatments to protect the BBB, as seen in studies on cerebral malaria.

    I am a postdoctral researcher, studying how human microRNAs affect the complications during cerebral malaria and blood-brain barrier disruption.

    Bernhard Nocht Institute for Tropical Medicine (BNITM)

  20. Pia Rausche

    Parasites and prevention - Womens health in low-resource settings

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Pia Rausche

    Zeitfenster:

    29.09.

    How to access care when the next hospital is hours away?

    Our work investigates holistic approaches to prevention, diagnosis and care to define needs for interventions by applying epidemiological and sociological methods with focus on parasitic conditions and cervical cancer prevention. Rather than viewing individual diseases separately, we investigate how existing services can be utilized to improve women's health in low-resource areas.

    Global health epidemiologist, focusing on women's health including parasitic conditions and cervical cancer prevention in Madagascar.

    Bernhard Nocht Institute for Tropical Medicine (BNITM)

  21. Veronica Estrada

    Biomaterialien für die Regeneration nach Rückenmarksverletzung

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Veronica Estrada

    Zeitfenster:

    29.09.

    Wir erforschen, wie neuartige Biomaterialien das verletzte Rückenmark bei der Regeneration unterstützen können. Dabei verbinden wir Materialentwicklung mit präklinischer Forschung, um besser zu verstehen, welche Ansätze biologisch sinnvoll, verträglich und medizinisch relevant sind. Besonders interessiert uns, wie sich das Verletzungsumfeld so beeinflussen lässt, dass neuroregenerative Prozesse gezielt unterstützt werden können.

    Projektleiterin; Schwerpunkte: ZNS-Regeneration, Biomaterial-basierte Therapien sowie Entwicklung und Anwendung präklinischer in-vivo-Modelle.

    DWI - Leibniz Institut für Interaktive Materialien (DWI)

  22. Dr. Lennart Heepmann

    Biologisches Wettrüsten – Der ewige Krieg zwischen Parasit und Immunsystem

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Dr. Lennart Heepmann

    Zeitfenster:

    29.09.

    Parasitäre Würmer lösen weltweite Infektionen aus und nutzen raffinierte Abwehrmechanismen, um das Immunsystem zu überlisten. Doch der Körper hält dagegen und mobilisiert gezielte Abwehrkräfte im Kampf gegen die Parasiten. Erfahren Sie anhand aktueller Forschungsergebnisse, wie Immunzellen gesteuert werden und wie dieser Jahrmillionen alte Konflikt die moderne Medizin prägt.

    Postdoc, untersucht die Mechanismen des angeborenen und adaptiven Immunsystems bei Infektionen mit parasitären Würmern (Helminthen).

    Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM)

  23. Keshab Bhattarai

    Microbial Metabolites: The molecules that control us

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Keshab Bhattarai

    Zeitfenster:

    29.09.

    Microbes produce thousands of metabolites that influence our lungs, immunity, and disease risk. These molecules act as chemical messengers, shaping inflammation, infection outcomes, and even responses to therapy. Learn how microbial metabolites become diagnostic markers, inspire new drugs, and reveal the unseen chemical conversations between microbes and their human hosts.

    Research associate / PostDoc in the research group "Biofunctional Metabolites and Structures" at the Research Center Borstel, Leibniz Lung Center

    Research Center Borstel - Leibniz Lung Center (FZB)

  24. Tim Hasenbein

    Mehr als nur DNA: Wie Zellen ihre Gene ein- und ausschalten und wie wir das berechnen.

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Tim Hasenbein

    Zeitfenster:

    29.09.

    Fast alle Zellen unseres Körpers teilen sich denselben statischen DNA-Code. Dennoch verhält sich eine Nervenzelle völlig anders als eine Hautzelle. Das Geheimnis liegt in den molekularen Schaltern des Genoms, in denen auch die Ursachen vieler Krankheiten verborgen sind. In den Gesprächen möchte ich zeigen, wie wir diese Schalter am Computer sichtbar machen und berechnen können.

    Postdoc/Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe "Data Science in der Lungenforschung" am FZB

    Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum (FZB)

  25. Leonardo de Araujo

    From Innovation to Impact: Challenges and Lessons Learned in Implementing Modern Health Technologies in Low- and Middle-Income Countries

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Leonardo de Araujo

    Zeitfenster:

    29.09.

    We live in a world of rapid scientific and technological innovation, with new tools and solutions emerging every day that promise to improve human health and quality of life. However, in regions with high disease burdens and limited resources, these innovations often do not achieve their expected impact. Why do promising technologies fail to reach the people who need them most, and what is required to ensure their sustainable implementation?

    Project Coordinator Sub-Saharan SeqNET+, Research Associate in the Research Group "Molecular and Experimental Mycobacteriology" at the FZB

    Research Center Borstel - Leibniz Lung Center (FZB)

  26. Susann Boretius

    Wie verändert sich das Gehirn im Alter – und was passiert während einer Vollnarkose? Ein Speziesvergleich mittels MRT

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Susann Boretius

    Zeitfenster:

    29.09.

    Mit nicht-invasiver Magnetresonanztomographie (MRT) untersuchen wir, wie sich Hirnstruktur und Hirnnetzwerke im Alter verändern und was während einer Vollnarkose im Gehirn passiert. Durch den Vergleich verschiedener Spezies wollen wir grundlegende Mechanismen besser verstehen und herausfinden, welche Veränderungen übertragbar und welche speziesspezifisch sind.

    Professorin an der Universität Göttingen und Leiterin Funktionelle Bildgebung am DPZ; Fokus: MRT-Methoden, Neurowissenschaften, Altern und Anästhesie.

    Deutsches Primatenzentrum - Leibniz-Institut für Primatenforschung (DPZ)

  27. Renate Schweizer

    Das Gehirn bei der Arbeit

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Renate Schweizer

    Zeitfenster:

    29.09.

    Die Vielfalt der strukturellen und funktionellen Magnetresonanztomographie-Methoden ermöglichen immer genauere Einblicke in die komplexe Arbeitsweise des Gehirns. Mich interessiert wie die Verarbeitung von Informationen aus der Umwelt und dem Körper zu Gefühlen, Gedanken und Aktionen führt. Wieso wird z.B. eine streichende Berührung mit einem Jeansstoff am Arm als angenehm und an der Hand als neutral empfunden ?

    Neurowissenschaftlerin im Bereich der Magnetresonanztomographie (MRT)-Grundlagenforschung beim Menschen mit Schwerpunkt Somatosensorik und Emotionen

    Deutsches Primatenzentrum - Leibniz-Institut für Primatenforschung (DPZ)

  28. Janina Hesse

    Stressresilienz in künstlichen Netzwerken

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Janina Hesse

    Zeitfenster:

    29.09.

    Chronischer Stress verändert das Gehirn in vielfältiger Weise, mit substantiellen Konsequenzen auch für Kurzzeitgedächtnis und kognitive Flexibilität. Wir nutzen künstliche neuronale Netzwerke, um grundlegende Muster von Informationsverarbeitung unter Stress zu verstehen. In diesen Netzwerken finden wir einen Trade-off zwischen Stressresilienz und der Fähigkeit, von Gelerntem zu abstrahieren.

    Juniorgruppenleitung Computational Resilience Research Group. Stressresilienz verstehen durch Datenanalyse und mathematische Modellierung.

    Leibniz Institut für Resilienzforschung (LIR)

Politik, Gesellschaft & Religion
  1. Maximilian Räthel

    Wissenschaft wirkt! Aber wie lässt sich das messen?

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Maximilian Räthel

    Zeitfenster:

    29.09.

    Und warum ist es wichtig, dass wissenschaftliche Erkenntnisse geteilt und genutzt werden? Wie lässt sich gesellschaftlicher Impact von Forschung erfassen und nachzeichnen? Ein Gesprächsangebot für alle, die mehr zu Transfer und Wirkung von Forschung wissen möchten.

    Leiter der Stabsstelle Qualitäts- und Wirkungsmanagement der ARL

    ARL - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL)

  2. Meike Bender

    Datenschutz-Anforderungen bei großen sozialwissenschaftlichen Studien

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Meike Bender

    Zeitfenster:

    29.09.

    Bei der Untersuchung von Bildung und ihrem Gelingen stehen Menschen im Fokus. Um Veränderungen über das Leben hinweg zu erforschen, werden dieselben Personen wiederholt befragt. Dafür müssen ihre Kontaktdaten verarbeitet werden. Damit die Menschen wissen, worauf sie sich einlassen, erklären wir den Umgang mit ihren Daten. Gleichzeitig sollen die Daten möglichst früh für die Forschung nutzbar sein.

    Über diesen Spagat möchte ich mit Ihnen sprechen!

    Als wissenschaftlichen Mitarbeiterin im Datenschutz in Erhebungen liegt mein Fokus auf einer forschungsfreundlichen Ausgestaltung des Datenschutzes.

    Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

  3. Christian Rischer

    Arktis Forschung: Der Schnitt von geopolitischen Entwicklungen, Klimapolitik und strategisch-ökonomischen Interessen

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Christian Rischer

    Zeitfenster:

    29.09.

    Die Arktis steht im Spannungsfeld von Klimawandel, geopolitischen Entwicklungen und strategisch-wirtschaftlichen Interessen. Wir untersuchen wie sich Klimaschutz vor diesem Hintergrund entwickeln kann und welche derzeitigen Entwicklungen einen Einfluss haben.

    PhD Researcher, Arctic research / Arktis-Forschung, EU climate policy / EU Klimapolitik

    Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW)

  4. David Leupold

    Im Schatten der Ukraine: Krieg und Frieden im Südkaukasus und seiner Umgebung

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: David Leupold

    Zeitfenster:

    29.09.

    Russlands Invasion der Ukraine hat die geopolitische Landschaft des Südkaukasus verändert und Sicherheit, Bündnisse und Kräfteverhältnisse neu geordnet. Armenien verfolgt daher eine ambitionierte Normalisierung mit der Türkei und Aserbaidschan. Die Spannungen zwischen Israel und Iran unterstreichen zusätzlich die strategische Bedeutung der Region als Korridor für Energie, Handel und Sicherheit.

    Habilitand HU Berlin, Affiliierter am ZMO Berlin, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im post-osmanischen und post-sowjetischen Raum

    Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO)

  5. Stefan Kirmse

    Der sowjetische Atomkult. Wissenschaft und Politik im Kalten Krieg.

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Stefan Kirmse

    Zeitfenster:

    29.09.

    Am 29. August 1949 ließ die UdSSR auf dem Testgelände in Kasachstan die erste Atombombe detonieren. Bald wurde sie zum festen Bestandteil sowjetischer Außenpolitik. Doch experimentierte man damit auch im Innern: Atomsprengsätze wurden zum Kanalbau und einer Vielzahl anderer ziviler Projekte eingesetzt. Jahrzehntelang war die Bombe ein mit utopischen Hoffnungen aufgeladenes Spielzeug für Wissenschaftler, Ingenieure und Generäle.

    PI „In Pursuit of Legality and Justice: Minority Struggles in the Russian Empire and the Soviet Union" (ERC), Senior Research Fellow am ZMO, Dozent HU

    Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO)

  6. Dr. Ann-Kathrin Reinl

    Die öffentliche Unterstützung europäischer Integration

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Dr. Ann-Kathrin Reinl

    Zeitfenster:

    29.09.

    Ich biete Gespräche rund um das Thema der öffentlichen Meinung zur EU-Integration an. Auf Basis meiner wissenschaftlichen Forschung beleuchte ich die historische Entwicklung der gesellschaftlichen Einstellungen, analysiere den aktuellen Zustand und ergründe die Ursachen sowie Auswirkungen dieser Trends. Dabei richtet sich der Blick neben Deutschland auch auf das gesamteuropäische Bild.

    Postdoc, Forschungsschwerpunkte sind die öffentliche Meinung in demokratischen Regimen, politisches Verhalten und EU Integration.

    GESIS - Leibniz Institut für Sozialwissenschaften (GESIS)

  7. Jessica Daikeler

    Gute Daten und ihre Bedeutung für Wahlen und Politiker*innen

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Jessica Daikeler

    Zeitfenster:

    29.09.

    Was sind gute Daten – und woran erkennt man sie? Daten begegnen uns täglich und beeinflussen Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Doch nicht alle Daten sind gleichermaßen verlässlich. In diesem Gespräch sprechen wir, was Datenqualität ausmacht, wie sie gemessen wird und worauf man achten sollte, um Daten und ihre Aussagekraft kritisch zu bewerten.

    GESIS, Survey Design und Methodology (SDM), Teamleiterin "Assessing Survey Data Quality", Leitung Komptenzzentrum Datenqualität in den SoWi

    GESIS - Leibniz Institut für Sozialwissenschaften (GESIS)

  8. Anna Veronika Wendland

    Resiliente Infrastrukturen: Was wir von den Erfahrungen der Ukraine im Krieg lernen können

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Anna Veronika Wendland

    Zeitfenster:

    29.09.

    Das Thema der kritischen Infrastrukturen, ihrer Robustheit und ihres Schutzes rückt immer mehr in den Fokus der Sicherheitsbehörden und der Öffentlichkeit. Nicht nur versuchen die kriegführenden Parteien, die Energie-, Versorgungs-, Logistik- und Informationsnetze des Gegners auszuschalten, sondern auch die Verbündeten der Ukraine geraten selbst ins Fadenkreuz mutmaßlich russischer Ausspähungen und Angriffe, z.B. Drohnenangriffe.

    Forschungskoordinatorin im Herder-Institut und Projektleiterin bei "GenDem – Verflechtung von Antifeminismen"

    Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung - Institut der Leibniz-Gemeinschaft (HI)

  9. André Bank

    Wie sieht die politische Zukunft Syriens aus?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: André Bank

    Zeitfenster:

    29.09.

    Knapp zwei Jahre nach dem Sturz der Assad-Diktatur steht Syrien vor einer unsicheren Zukunft: Trotz einer lautstarken Zivilgesellschaft ist die politische Transition, die von der Übergangsregierung unter Ahmad Sharaa dominiert wird, durch autoritäre Tendenzen geprägt. Der wirtschaftliche Wiederaufbau nach dem langjährigen Bürgerkrieg kommt nur schleppend voran. Zudem ist Syrien mit der Konfliktkonstellation im Nahen Osten verflochten.

    Dr. André Bank ist Senior Research Fellow am GIGA Institut für Nahost-Studien in Hamburg. Syrien hat er zuletzt Ende 2025 bereist.

    German Institute for Global and Area Studies / Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA)

  10. Jens Heibach

    Herausforderungen deutscher Außenpolitik am Roten Meer

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Jens Heibach

    Zeitfenster:

    29.09.

    Das Rote Meer muss inzwischen als regionaler Sicherheitskomplex verstanden werden, in dem die Sicherheitsinteressen aller Anrainerstaaten eng miteinander verwoben sind. Auch für Deutschland ist das Rote Meer von zentraler Bedeutung. Was sind die Ursachen regionaler Destabilisierung und zunehmender Konflikte? Und was sind deutsche und europäische Handlungsmöglichkeiten? Diese Fragen wollen wir diskutieren.

    Dr. Jens Heibach forscht am Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien u.a. zu Jemen, Saudi-Arabien und dem Roten Meer.

    German Institute for Global and Area Studies / Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA)

  11. Frauke Steglich

    Nachhaltigkeit unter Druck? Globale Lieferketten im Zeitalter geopolitischer Spannungen

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Frauke Steglich

    Zeitfenster:

    29.09.

    Nachhaltige globale Lieferketten sind seit Langem ein politisches Ziel. Neue europäische Regelungen sollen Menschenrechte stärken und Umweltstandards verbessern. Gleichzeitig verändern geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Sicherheitsinteressen globale Lieferketten. Wie können sie künftig gestaltet und reguliert werden? Lassen sich Nachhaltigkeits- und Entwicklungsziele in einer zunehmend fragmentierten Weltwirtschaft weiterhin erreichen?

    Dr. Frauke Steglich forscht am GIGA sowie am Kiel Institut zu globalen Lieferketten und zu sozialen und ökologischen Auswirkungen der Globalisierung.

    German Institute for Global and Area Studies / Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA)

  12. Maxine Rubin

    A second wave of exits: Why are states withdrawing from the International Criminal Court and what are the implications?

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Maxine Rubin

    Zeitfenster:

    29.09.

    The International Criminal Court (ICC) weathered a withdrawal crisis in the mid-2010s. One of the key accusations laid against the Court was that it was anti-African due to its caseload being almost exclusively from the continent. Despite notable changes to its geographical focus, Burkina Faso, Niger, Mali, Venezuela, and Chad recently announced their withdrawals. What explains this? Is the ICC facing another crisis?

    Dr. Maxine Rubin is a research fellow at the GIGA and focuses on the politics of the International Criminal Court, South African politics, and Global

    German Institute for Global and Area Studies / Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA)

  13. Kai Sassenberg

    Was hilft gegen Falschinformation und Verschwörungsglauben?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Kai Sassenberg

    Zeitfenster:

    29.09.

    Polarisierte Diskurse um gesellschaftliche Themen werden oft durch Emotionen, Fehlinformationen und Verschwörungsnarrative angeheizt. Gleichzeitig lassen sich Menschen durch diese Inhalte leiten, weil sie die eigenen Einstellungen und Weltanschauungen rechtfertigen. Wie bricht man diesen Kreislauf auf? Wie erreicht man Menschen, die mit Werthaltungen und Emotionen statt mit sachlichen Argumenten diskutieren?

    Direktor Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID), Glaube an Verschwörungstheorien, polarisierte Einstellungen (z.B. erneuerbare Energien, Impfungen)

    Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID)

  14. Ida Büsch

    Internationale Antworten auf die Polykrise

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Ida Büsch

    Zeitfenster:

    29.09.

    Unter einer „Polykrise“ versteht man das gleichzeitige Zusammenwirken mehrerer Krisen. Ein Beispiel ist die Corona-Pandemie, während der sich Krisen in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft, und Bildung gegenseitig beeinflussten. Die globale Natur der Polykrise wirft die Frage auf, wie internationale Institutionen politisch auf das Zusammenspiel mehrerer Krisen reagieren können.

    Ida ist Doktorandin im Projekt VARICRIS: Krisenvariationen und ihre Auswirkungen auf die Governance-Kapazitäten internationaler Organisationen.

    Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

  15. Klara Müller

    Was können wir von Wahlumfragen lernen, und was nicht?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Klara Müller

    Zeitfenster:

    29.09.

    Wer nimmt eigentlich an Wahlumfragen teil – und wer nicht? Und wie gut spiegeln diese Umfragen deshalb die Meinung der Bevölkerung wider? Ich zeige, warum sich das je nach politischer Situation verändern kann und was wir aus Wahlumfragen tatsächlich über die Gesellschaft und politische Einstellungen lernen können. Außerdem geht es darum, wie Umfrageergebnisse die öffentliche Debatte und am Ende sogar unser Wahlverhalten beeinflussen können.

    Politikwissenschaftlerin am GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften mit Forschungsschwerpunkt Wahlverhalten und politische Meinungsbildung

    GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (GESIS)

  16. Lavinia Kinne

    Geschlechterstereotype

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Lavinia Kinne

    Zeitfenster:

    29.09.

    Wie beeinflussen Geschlechterstereotype Bildungs- und Berufswahlentscheidungen? Und welche Auswirkungen haben sie auf Karrierechancen und beruflichen Erfolg?

    Lavinia Kinne ist Postdoktorandin in der Forschungsgruppe Gender Economics der Abteilung Staat am DIW Berlin.

    DIW Berlin - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

  17. Dr. Cecilia G. Flocco

    Science Diplomacy: Can Research Still Bridge Borders?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Dr. Cecilia G. Flocco

    Zeitfenster:

    29.09.

    Science has never been more interconnected, yet international research cooperation is increasingly shaped by questions of sovereignty, competitiveness, security and responsibility. How can we preserve the benefits of open scientific collaboration while navigating these new geopolitical realities? Dr. Cecilia G. Flocco, one of the scientists selected to contribute to the flagship report ‘A European Framework for Science Diplomacy – Recommendations‘

    Scientific Officer, Directorate of the Leibniz Institute DSMZ-German Collection of Microorganisms and Cell Cultures GmbH & Senior Research Scientist

    Leibniz-Institute DSMZ–German Collection of Microorganisms and Cell Cultures (DSMZ)

Umwelt, Mobilität & Energie
  1. Hanieh Saeedi

    Geobiodiversity Informatics

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Hanieh Saeedi

    Zeitfenster:

    29.09.

    I am interested in understanding the driving factors (ecological and evolutionary process) which shape the biodiversity patterns in marine species (shallow and deep sea) using big data, and also in predicting how species richness and distribution ranges will shift under future climate change. I am the OBIS deep-sea node data manager, specialised in managing big datasets, data standards, and data quality control tasks. I am also engaged in Science

    Head of Geobiodiversity Information and Data Management

    Senckenberg Society for Nature Research (SGN)

  2. Alessia Rota

    Whales: sentinels of ocean health

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Alessia Rota

    Zeitfenster:

    29.09.

    Whales are more than giants of the ocean: beyond their fascination, they are key drivers of healthy marine ecosystems and powerful indicators of ocean health. This talk explores their ecological role, the importance of responsible ecotourism, and the growing challenges they face in a changing world. Discover why protecting whales means protecting the future of our planet.

    I am a molecular ecologist (PostDoc) working with environmental DNA as a biomonitoring tool for marine species, with a special focus on megafauna.

    Senckenberg Society for Nature Research (SGN)

  3. Maya Beukes

    AI4WildLIVE: Transforming Biodiversity Monitoring into Actionable Knowledge

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Maya Beukes

    Zeitfenster:

    29.09.

    AI4WildLIVE is an interdisciplinary initiative that integrates AI, computer vision, bioacoustics, citizen science, and FAIR data infrastructures to advance biodiversity monitoring. Through human-in-the-loop workflows and real-world case studies, the project develops transparent, scalable technologies that transform multimodal biodiversity data into actionable knowledge for research, conservation, and evidence-based decision making.

    AI4WildLIVE Co-lead: Transforming biodiversity monitoring into actionable knowledge to support research, nature conservation, and societal actions.

    Senckenberg Society for Nature Research (SGN)

  4. Barbara Güttler

    Sustainable Material Choices for High-Performance Applications

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Barbara Güttler

    Zeitfenster:

    29.09.

    The choice of materials affects sustainability throughout its entire lifecycle. Through integration of renewable resources and by choosing lightweight options e.g. for mobility, we can create sustainable composites. Green chemistry offers bio-based polymers and carbon fibers, yet challenges in end-of-life recycling remain. With advancing technologies, we are finding solutions to reduce emissions and energy consumption in a circular economy.

    (Dr.) Manager Material Cycles: 1) fundamental issues related to the use of materials in a closed carbon cycle 2) recycling of composite materials

    Leibniz Institut für Verbundwerkstoffe (IVW)

  5. Mujahid Rasool

    Can the EU’s Common Agricultural Policy balance food production, climate and nature?

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Mujahid Rasool

    Zeitfenster:

    29.09.

    In this conversation, we can explore how the CAP influences farmers’ decisions, which environmental and climate measures it supports, and the challenges of balancing productive agriculture with Europe’s sustainability goals.

    Researcher in agricultural policy at IAMO, focusing on the EU Common Agricultural Policy, sustainability, environment and climate.

    Leibniz Institute of Agricultural Development in Transition Economies (IAMO)

  6. Mokshika Saxena

    Molecular characterisation of emissions from Biomass burning using liquid chromatography and high resolution mass spectrometry.

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Mokshika Saxena

    Zeitfenster:

    29.09.

    Biomass burning releases harmful chemicals which can affect both our health and the climate. My research combines field measurements with laboratory chamber experiments to understand what these chemicals are and how they change in the atmosphere. I also investigate how these particles may contribute to oxidative stress in the body. The overall aim is to better understand what is actually present in smoke and how exposure to it could affect our health.

    Doctoral student , Biomass burning

    Leibniz Institute for Tropospheric Research (TROPOS)

  7. Martin Kittel

    Dunkelflauten

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Martin Kittel

    Zeitfenster:

    29.09.

    Welche Auswirkungen haben Dunkelflaute-Ereignisse auf den langfristigen Speicherbedarf sowie die erforderlichen Investitionen in Energiespeicher?

    Martin Kittel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Postdoktorand am DIW Berlin. Er promovierte im Bereich Energiesystemanalyse an der TU Berlin.

    DIW Berlin - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

  8. Tim Kalmey

    Abbau fossiler Subventionen für Kohle, Öl und Gas: Potenzial für Wohlstand und Klima

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Tim Kalmey

    Zeitfenster:

    29.09.

    Der Abbau expliziter und impliziter Subventionen für fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl und Erdgas könnte trotz höherer Energiepreise zu mehr Wohlstand, steigenden Steuereinnahmen und deutlich geringeren CO2-Emissionen führen. Einer aktuellen Studie des ZEW Mannheim zufolge könnten zudem rund ein Drittel aller Länder weltweit ihre Klimaziele erreichen – ganz ohne zusätzliche Maßnahmen wie CO2-Preise.

    Wissenschaftler ZEW-Forschungsbereich „Umwelt- und Klimaökonomik“. Forschungsschwerpunkte: Umweltpolitik und Ungleichheit, Abbau fossiler Subventionen

    ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)

  9. Dr. Yarê Baker

    Was passiert eigentlich mit Emissionen? Atmosphärenchemie von Molekülen über Partikel bis zum Klimawandel.

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Dr. Yarê Baker

    Zeitfenster:

    29.09.

    Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre und Biosphäre sind bisher unzureichend verstanden, insbesondere im Zusammenhang mit der raschen Veränderung des Klimas. Dürren durch häufigere Klimaextreme erhöhen das Risiko von heftigen Waldbränden. Solche Brände und die dabei entstehenden Rauchpartikel haben Auswirkungen auf die Luftqualität, die Strahlungsbilanz der Erde und Vegetationsmuster in den betroffenen Regionen.

    Forscherin in der Atmosphärenchemie mit Fokus auf Aerosolbildung. Aktueller Schwerpunkt sind Feueremissionen und ihre Verarbeitung in der Atmosphäre.

    Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS)

Wirtschaft, Arbeit & Technik
  1. Felix Holub

    Luftverschmutzung und ihre volkswirtschaftlichen Kosten

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Felix Holub

    Zeitfenster:

    29.09.

    In Deutschland wird viel darüber diskutiert, wie sich Krankenstände senken und die Produktivität steigern lassen. Dabei wird oft übersehen, dass gesündere Beschäftigte einen wichtigen Beitrag dazu leisten können. Der Staat kann hier etwas bewirken, auch wenn das Geld kostet: Ich untersuche, wie sich bessere Luftqualität auf die Arbeitszeit und die Produktivität hochqualifizierter Programmierer auswirkt.

    Felix Holub is Postdoktorand am WZB Berlin und forscht zu Themen im Bereich der Umwelt- und Arbeitsökonomie.

    Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

  2. Felix Holub

    Stehen männliche Führungskräfte der Karriere von Frauen im Weg?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Felix Holub

    Zeitfenster:

    29.09.

    Die meisten Führungskräfte sind Männer. Aber fördern männliche Vorgesetzte deshalb auch eher Männer? In meiner Forschung untersuche ich, ob das Geschlecht von Führungskräften die Karrierechancen von Frauen beeinflusst. Dabei zeigt sich: Bei Beförderungen und Lohnentwicklung macht es kaum einen Unterschied. Dass Studien in andere Kontexten durchaus geschlechtsbezogene Bevorzugung finden, macht dieses Ergebnis besonders spannend.

    Felix Holub is Postdoktorand am WZB Berlin und forscht zu Themen im Bereich der Umwelt- und Arbeitsökonomie.

    Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

  3. Anne Hesse

    Arbeiten am saubersten Ort der Welt: Warum ein Staubkorn alles zu Nichte machen kann.

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Anne Hesse

    Zeitfenster:

    29.09.

    Ein Blick hinter die Kulissen einer Mikroelektronik-Pilotlinie und dem Arbeitsalltag einer Prozessingenieurin.

    Prozessingenieurin

    Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP)

  4. Felix Heuer

    Anreize schaffen, Lasten teilen: Politische Instrumente für eine sozialgerechte Wärmewende im Immobilienmarkt

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Felix Heuer

    Zeitfenster:

    29.09.

    Damit Häuser und Wohnungen weniger CO2 ausstoßen, muss man in moderne Heizsysteme und Energieeffizienz investieren. Aber es gibt ein Dilemma: Vermieter zahlen die Modernisierung, aber die Mieter sparen vor allem Heizkosten. Auch beim Verkauf von Immobilien ist es oft nicht sicher, ob sich die Investitionen lohnen. Welche politischen Maßnahmen sind also wirksam? Wie können die Kosten für Investitionen und Energie aufgeteilt werden?

    Felix Heuer ist Doktorand am RWI in Essen. Er forscht zu den Auswirkungen der Energiewende auf den Immobilienmarkt.

    RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)

  5. Cara Ebert

    Migrationsdynamiken in Westafrika – Neue Erkenntnisse zu Klima, wirtschaftlichen Perspektiven und Migration

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Cara Ebert

    Zeitfenster:

    29.09.

    Migration in Westafrika wird häufig auf Klimawandel oder Armut reduziert. Neue Forschung zeigt jedoch ein differenzierteres Bild. Anhand aktueller Daten aus Senegal diskutieren wir, wie wirtschaftliche Perspektiven, klimatische Veränderungen und Binnenmigration zusammenwirken – und welche Erkenntnisse sich daraus für die Ausrichtung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und den Reformplan „Zukunft zusammen global gestalten“ ergeben.

    Cara Eber leitet die Forschungsgruppe Globale Migration am RWI & forscht zu den Ursachen und Folgen von Migration im entwicklungspolitischen Kontext.

    RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)

  6. Katja Heinisch

    Prognosen: Mehr als ein Blick in die Glaskugel

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Katja Heinisch

    Zeitfenster:

    29.09.

    Wie lässt sich die wirtschaftliche Zukunft vorhersagen? Wirtschaftsprognosen basieren auf Daten, Modellen und wissenschaftlichen Methoden. Dennoch können unerwartete Ereignisse selbst fundierte Vorhersagen überholen. Dr. Katja Heinisch zeigt, wie Prognosen entstehen, wie sie interpretiert werden und warum Unsicherheit sowie Prognosefehler unvermeidbar sind.

    KATJA HEINISCH IST WISSENSCHAFTLERIN AM IWH UND BESCHÄFTIGT SICH MIT DER KONJUNKTURANALYSE UND DER PROGNOSE DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT.

    Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

  7. Dominik Groll

    Kündigungsschutz: Soziale Errungenschaft oder Wohlstandsbremse?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Dominik Groll

    Zeitfenster:

    29.09.

    Neue Daten zur Höhe des Kündigungsschutzes haben in Deutschland eine Reformdebatte ausgelöst. Die einen sehen einen Angriff auf eine hart erkämpfte, soziale Errungenschaft, die anderen erhoffen sich enorme positive Effekte auf Wirtschaftswachstum und Wohlstand. Was ist dran an der These vom Kündigungsschutz als Wohlstandsbremse?

    Ökonom in der Forschungsgruppe Konjunktur und Wachstum mit Schwerpunkt Arbeitsmarkt

    Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW)

  8. Matthias Bickermann

    Materialsouveränität und Technologieführerschaft bei Kristallen für die Halbleiter- und Photonikindustrie

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Matthias Bickermann

    Zeitfenster:

    29.09.

    Kristalle sind die wesentlichen technologischen Bausteine für praktisch alle Elektronik (Computerchips, Photovoltaik, KI, Leistungselektronik, Sensorik etc.) und Photonik (Laser, LIDAR, Fusion etc.). Nur wer die Materialien hat kann darauf aufbauende Technologien entwickeln und herstellen. Welche Themen jetzt wichtig sind, und wie wir in Deutschland und der EU die kritische Materialsouveränität halten bzw. (wieder) aufbauen können.

    Stellv. Direktor und Abteilungsleiter am Leibniz-Institut für Kristallzüchtung und Professor an der Technischen Universität Berlin

    Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ)

  9. Anna Oechslen

    Remote Work: Chance und Herausforderung für Geflüchtete aus der Ukraine

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Anna Oechslen

    Zeitfenster:

    29.09.

    Ortsunabhängige Arbeit ermöglicht es Geflüchteten, ihre berufliche Tätigkeit weiter auszuüben. Gleichzeitig kann sie das Ankommen im Aufnahmeland erschweren. Meine Forschung liefert Erkenntnisse, wie sich Remote Work auf Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie auf die gesellschaftliche Integration auswirkt – basierend auf Fallstudien in Deutschland, Tschechien und der Ukraine.

    Anna Oechslen forscht im EU-Projekt REMAKING zu den Auswirkungen von Remote Work auf Einzelpersonen, Organisationen und Regionen in Europa.

    Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS)

  10. Anushka Mukherjee

    The Role of Multinational Enterprises in the Global Financial Cycle

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Anushka Mukherjee

    Zeitfenster:

    29.09.

    Large companies that operate across many countries decide where to build factories and offices, and those decisions shift when global financial conditions change. My research examines how these firms carry economic shocks from one country to another, and what that means for investment and employment in the places where they build.

    The economist Anushka Mukherjee examines how multinational firms transmit and respond to global financial shocks.

    Halle Institute for Economic Research – Member of the Leibniz Association (IWH)

  11. Michael Koetter

    Artenvielfalt versus Wohnraum: Treibt mehr Naturschutz die Preise von Wohnraum?

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Michael Koetter

    Zeitfenster:

    29.09.

    Mehr Artenvielfalt und naturnahe Lebensräume machen Wohngegenden attraktiver – können aber zugleich das Angebot an verfügbarem Wohnraum begrenzen. Meine Forschung zeigt, dass steigende Biodiversität mit höheren Immobilienpreisen und weniger angebotenen Wohnungen verbunden ist: Der Preisanstieg scheint dabei weniger durch eine höhere Zahlungsbereitschaft für „grünes“ Wohnen als durch Angebotsbeschränkungen getrieben zu sein.

    Michael Koetter ist stellvertretender Präsident des IWH, Leiter der Abteilung Finanzmärkte & Professor an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

    Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

  12. Kristin Reiß

    Wie Gemeinschaften gemeinsam eine neue, gerechtere Wirtschaft bauen

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Kristin Reiß

    Zeitfenster:

    29.09.

    Die vorherrschende auf Wachstum, Rendite und Effizienz ausgerichtete Wirtschafts- und Gesellschaftsweise „untergräbt unseren Wohlstand, weil sie die natürlichen Grundlagen des Wirtschaftens zerstört.“ (UBA, 2022). Gemeinschaftsgetragene Unternehmen setzen dem etwas entgegen. Basierend auf dem Konzept der Solidarischen Landwirtschaft fragen wir, wie dessen Prinzipien auf andere Versorgungsfelder (z.B. Energieunternehmen) übertragen werden können.

    Projektleitung des Projektes SWITCH - Gemeinschaftsgetragene Wirtschaftsformen aufbauen, Gesellschaft transformieren.

    Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR)

  13. Michael Koetter

    Kann Wirtschaft nachhaltig sein? Parteipolitische Friktionen und die Energieintensität von Unternehmensinvestitionen

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Michael Koetter

    Zeitfenster:

    29.09.

    Wie stark beeinflussen politische Präferenzen die ökologische Transformation von Unternehmen? Anhand von Investitionsentscheidungen deutscher Industrieunternehmen untersuche ich, ob regionale ökologische Präferenzen und die politische Stärke der Grünen mit der Energie- und CO₂-Intensität von Unternehmensinvestitionen zusammenhängen.

    Michael Koetter ist stellvertretender Präsident des IWH, Leiter der Abteilung Finanzmärkte & Professor an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

    Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

  14. Michael Koetter

    Regelkonform und doch riskant: Wie europäische Banken Stabilitätsregeln umgehen

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Michael Koetter

    Zeitfenster:

    29.09.

    Finanzmarktregulierung soll Banken dazu bringen, Risiken zu begrenzen – doch wie reagieren Banken, wenn Regeln verschärft werden? Meine Forschung zeigt am Beispiel europäischer Immobilienkredite, dass Banken strengere Vorgaben für das Verhältnis von Kredit zu Immobilienwert nicht unbedingt durch kleinere Kredite einhalten, sondern teilweise durch optimistischere Bewertungen der als Sicherheit dienenden Immobilien.

    Michael Koetter ist stellvertretender Präsident des IWH, Leiter der Abteilung Finanzmärkte & Professor an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

    Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

  15. Lamiaa Ghoz

    Unlocking the Value of Vacant Homes: Reusing Residential Vacancies

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Lamiaa Ghoz

    Zeitfenster:

    29.09.

    Bringing vacant homes back into use is a promising strategy for addressing housing needs while supporting a circular economy. However, reuse is often hindered by technical, financial, and regulatory challenges, as well as conflicting stakeholder interests. My research explores these barriers and how stakeholders can better coordinate to enable the reuse of more vacant homes.

    Fellow at the Dresden Leibniz Graduate School. Topic: Decision Support for Multi-Stakeholder Decision-Making in the Reuse of Buildings.

    Leibniz Institute of Ecological Urban and Regional Development (IÖR)

  16. Paulina Alibhai

    Chinesische Staatskredite an Entwicklungsländer

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Paulina Alibhai

    Zeitfenster:

    29.09.

    Meine Forschung untersucht, wie chinesische Staatskredite die internationale Finanzarchitektur und den Umgang mit Staatsschulden verändern. Im Fokus stehen die Kreditvergabe an Entwicklungs- und Schwellenländer, die Gestaltung von Kreditverträgen und Sicherheiten sowie die Frage, was bei Zahlungsschwierigkeiten, Umschuldungen und Schuldenkrisen geschieht.

    Doktorandin und Ökonomin am Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) und forsche zu chinesischen Krediten an Entwicklungsländer und Staatsverschuldung.

    Kiel Institut für die Weltwirtschaft (IfW)

  17. Olga Balakina

    Financial Advice from Your Feed: Follow or Unfollow?

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Olga Balakina

    Zeitfenster:

    29.09.

    Stock tips on TikTok, trading strategies on Reddit, retirement advice on YouTube. More people learn about money where they already scroll. I research how financial content spreads through social networks and whether it changes what people do with their savings. Let’s talk about credible voices, what happens when we follow the crowd, and when unfollowing is smarter. Bring your own examples.

    I am an Associate Professor in Financial Economics in Bonn and Researcher at SAFE. I study financial advice and whether it makes people better off.

    Leibniz Institute for Financial Research SAFE (SAFE)

  18. Tatiana Farina

    Private and public digital currency 

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Tatiana Farina

    Zeitfenster:

    29.09.

    What happens when private digital money meets public debt? We examine how asset-backed stablecoins could reshape banking, sovereign bond markets, and monetary policy. With a focus on the US and Europe, we explore what the rise of stablecoins means for Europe’s monetary sovereignty and financial stability—and how policymakers should respond.

    Policy Advisor to the Scientific Director

    Leibniz Institute for Financial Research SAFE (SAFE)

Weltall, Galaxien & Astrophysik
  1. Tim Schröder

    Technologie mit Glamourfaktor – was Diamanten mit Quantentechnologien zu tun haben

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Tim Schröder

    Zeitfenster:

    29.09.

    Mit Diamant lässt sich "Quantenlicht" erzeugen. Das glamouröse Material enthält einzelne Lichtquellen – ähnlich Atomen –, die dafür sorgen, dass unsere Kommunikation nicht abgehört werden kann. Auch in Quantencomputern sollen sie künftig eingesetzt werden. Um die Lichtquellen nutzen zu können, kühlen wir künstlichen Diamant auf extreme minus 269 Grad Celsius herunter und beschießen ihn dann mit einem Laser. Warum wir das machen? Einfach anmelden!

    Tim ist Professor an der HU Berlin und leitet das Joint Lab Diamond Nanophotonics von FBH und HU – im Feld zwischen Quantenphysik und -technologie.

    Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH)

  2. Prof. Dr. Jean-Michel Désert

    Exoplanets: The New Worlds and the Quest for Life Therein

    Sprache: English

    Gesprächspartner /-in: Prof. Dr. Jean-Michel Désert

    Zeitfenster:

    29.09.

    Since November 2025, Jean-Michel Désert heads the group “Exoplanets and Their Atmospheres” at the AIP. Highly precise observations and state-of-the-art computer simulations are providing new insights into climate processes and atmospheric chemistry on faraway worlds. The aim is to better understand exoplanetary systems and to find evidence of potentially habitable exoplanets and biosignatures in alien planetary systems.

    Jean-Michel Désert; Exoplanets and Their Atmospheres; Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)

    Leibniz Institute for Astrophysics Potsdam (AIP)

Literatur, Kultur & Geschichte
  1. Julia Roos

    Ausstellungen als Medium der Wissenschaftskommunikation: Chancen und Herausforderungen

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Julia Roos

    Zeitfenster:

    29.09.

    Seit 2021 zeigt das Dubnow-Institut in Leipzig in seinen Räumlichkeiten Ausstellungen und lädt im Rahmen von Führungen ein, hinter die Kulissen einer Forschungseinrichtung zu blicken. Besucherzahlen zeigen, dass über die Ausstellungen neue gesellschaftliche Gruppen erreicht und teilweise langfristig als Interessenten gewonnen werden. Jedoch bringt dieses Format der Wissenschaftskommunikation neben Chancen aus Herausforderungen mit sich.

    Wissenschaftskommunikation

    Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI)

  2. Julia Roos

    Das Jüdische im Archiv. Sicherung und Erforschung des Privatarchivs der Künstlerin Rita Ostrovska (geb. 1953 in Kiew)

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Julia Roos

    Zeitfenster:

    29.09.

    Aktuell wird der mehrsprachige Teil-Vorlass der 2001 nach Kassel emigrierten jüdischen Fotografin Künstlerin Rita Ostrovska in das Deutsche Kunstarchiv überführt. Der Bestand spiegelt die Umbrüche und Zäsuren des 20. Jahrhunderts, konkret: den Zusammenbruch des Ostblocks, Flucht- und Migrationsbewegungen und damit korrelierende Sprachwechsel und Mehrfachzugehörigkeiten, Integration und Ausgrenzung sowie die Omnipräsenz des Antisemitismus.

    Wissenschaftskommunikation

    Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI)

  3. Ursula Brosseder

    Mastering Speed: Die Entdeckung der Geschwindigkeit

    Sprache: Deutsch / Englisch

    Gesprächspartner /-in: Ursula Brosseder

    Zeitfenster:

    29.09.

    Was geschah, als Menschen um 2000 v. Chr. das Pferd bestiegen und damit ihre Geschwindigkeit veränderten? Im Forschungsprojekt Horsepower geht Ursula Brosseder der Frage nach, was diese beschleunigten Kommunikationsmöglichkeiten über große Distanzen für die Menschen bedeutete, welche sozialen und kulturellen Veränderungen diese neue Biotechnologie Pferd mit sich brachte, und wie der Mensch mit dieser Beschleunigung umging.

    Ursula Brosseder erforscht am LEIZA aktuell, wie Innovationen aus dem Steppenraum, z.B. das Reiten, die sesshaften Kulturen veränderte.

    Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA)

  4. Benjamin Fourlas

    Was Geschirr über die Christianisierung im spätrömischen Reich verrät

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Benjamin Fourlas

    Zeitfenster:

    29.09.

    Wie verändert sich eine Gesellschaft, wenn eine neue Religion an Einfluss gewinnt? Im spätrömischen Reich lässt sich dieser Wandel sogar am Festmahl ablesen. Bildgeschmücktes Geschirr zeigt, wie sich christliche Vorstellungen in den Alltag einschrieben und wie dabei gemeinsame Werte und Identitäten gezielt verändert wurden. Ein Blick auf einen unscheinbaren, aber aussagekräftigen Teil des täglichen Lebens.

    Benjamin Fourlas beschäftigt sich am LEIZA mit Bildkunst, materieller Kultur und Fragen sozialer Praxis in der Spätantike und byzantinischer Zeit.

    Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA)

Medien, Journalismus & Internet
  1. Rita Gudermann

    Geschichte digital: Wird Geschichte künftig von Computern geschrieben?

    Sprache: Deutsch

    Gesprächspartner /-in: Rita Gudermann

    Zeitfenster:

    29.09.

    Die zunehmende Digitalisierung historischer Quellen und die Entstehung von ‚digital born‘–Dokumenten macht Texte, Bilder, Audios, Videos und Maschinendaten in nie gekanntem Tempo durchsuch- und analysierbar. Wird Geschichte also künftig von Computern geschrieben? Mitnichten: Nicht alles, was in einer Gesellschaft geschieht, ist digital zugänglich; Algorithmen und Datenmodelle sind nicht neutral. Neues historisches Handwerkszeug wird gebraucht!

    Wissenschaftlerin und Projektleiterin Digitale Infrastruktur des Forschungsschwerpunkts Zeitgeschichte und Archiv/Wissenschaftlichen Sammlungen

    Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS)

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