Das Institut fördert aktiv den Wissenstransfer aus der Grundlagenforschung in praxisnahe Lösungen, indem es wissenschaftliche Erkenntnisse gemeinsam mit Partnern in Anwendungen überführt, in Kooperationen einbringt und seine Ergebnisse über Schutzrechte und Patentverfahren sichert und verwertet.
Darüber hinaus verfügt das LIV über hochmodern ausgestattete, innovative Technologieplattformen. Dazu zählen systemische Kryo-Elektronenmikroskopie (EM), Environmental Scanning EM, FACS-Zellanalysen und -Zellsortierung, Hochdurchsatz-Tiefensequenzierung sowie Hochsicherheitslabore der Stufe BSL-3. Ergänzt wird die Infrastruktur durch die Scientific Computing Unit, die leistungsfähige Rechenressourcen und Expertise zur Unterstützung datengetriebener Virusforschung bereitstellt.
Das LIV engagiert sich besonders in der Nachwuchsförderung: Drei Laborbereiche wurden für Nachwuchsgruppen eingerichtet. Darüber hinaus bietet die LIV-Graduiertenschule ein interdisziplinäres, strukturiertes Promotionsprogramm, das Doktorand:innen eine multidisziplinäre Ausbildung mit Seminaren sowie Methoden- und Vernetzungsangeboten ermöglicht und sie auf eine wissenschaftliche Karriere in der Infektions- und Virologieforschung vorbereitet.