Verlässliche Daten für die Materialforschung
Über 45 Partner aus Wissenschaft und Industrie bündeln ihr Wissen in einer globalen Initiative, um neue Materialien mithilfe von KI künftig schneller zu entwickeln.
22.07.2026 · News · FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur · Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften · Projekte
Die Inorganic Crystal Structure Database (ICSD) von FIZ Karlsruhe gehört zu den wissenschaftlichen Datengrundlagen der neuen AI Materials Foundry von CuspAI. Das internationale Netzwerk vereint mehr als 45 Partner aus Wissenschaft und Industrie, darunter NVIDIA, Meta, Samsung, Henkel und die Hyundai Motor Group. Ziel ist es, die Entwicklung neuer Materialien mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz deutlich zu beschleunigen.
Für KI gestützte Materialforschung sind hochwertige, verlässliche und sorgfältig kuratierte Daten entscheidend. Genau hier kommt ICSD ins Spiel. CuspAI nutzt die Datenbank als eine der zentralen experimentellen Datenquellen, auf deren Basis KI-Modelle neue Materialien entwerfen und bewerten können. Damit trägt FIZ Karlsruhe als Datenpartner dazu bei, dass wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in neue Anwendungen für Halbleiter, Energietechnologien oder die industrielle Fertigung einfließen können.
Die Auswahl von ICSD als Datenquelle unterstreicht ihre internationale Bedeutung. Seit Jahrzehnten gilt sie als weltweit anerkannte Referenzdatenbank für anorganische Kristallstrukturen und erfüllt höchste wissenschaftliche Qualitätsstandards. Ihre sorgfältig geprüften und kuratierten Daten schaffen die verlässliche Grundlage, die moderne KI-Anwendungen in der Materialforschung benötigen.
Mit der Beteiligung an der AI Materials Foundry stärkt FIZ Karlsruhe seine Rolle als international gefragter Anbieter hochwertiger Forschungsdaten und zeigt, wie wichtig qualitätsgesicherte wissenschaftliche Informationsinfrastrukturen für die nächste Generation KI gestützter Forschung sind.
Weitere Informationen und Kontakt
Pressemitteilung des FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (FIZ KA)