
Vortrag · Leipzig
25.11.2026
· 17:00
East to East: How Changes to the Russian and Soviet Borders in Eastern Europe from a Japanese Perspective Belong to Global Affairs

Prof. Dr. Yoko Aoshima (Hokkaido Universität, Slavic-Eurasian Research Center) gibt zunächst einen Überblick über das wissenschaftliche Interesse Japans an Russland, der Sowjetunion sowie dem östlichen Europa. Darauf aufbauend vergleicht sie Interpretationen zum Beginn und Ende des Zweiten Weltkriegs im östlichen Europa und in Ostasien.
Im Zentrum steht die Analyse von Unterschieden und Verflechtungen hinsichtlich historischer Grenzverschiebungen. Abschließend wird erörtert, wie diese Deutungsmuster der japanischen Wissenschaft die Sichtweise des Landes auf die Nachkriegsweltordnung prägen.
Moderation: Prof. Dr. Nadin Heé (Universität Leipzig).
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache und in hybrider Form statt. Für die Online-Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich.
Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Website des GWZO.
Veranstaltungsort
Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)
Specks Hof (Eingang A), Reichsstraße 4–6, 4. Stock