Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern ermöglicht es, globale Probleme ganzheitlich anzugehen und Leibniz-Forschung zu verbessern. Sie schafft aber auch stabile, vertrauensvolle Beziehungen und Netzwerke, die in die jeweiligen Gesellschaften hineinwirken.

Leibniz-Institute arbeiten eng mit Forschenden aus dem Globalen Süden und Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zusammen. Dabei ist der Aufbau von Vertrauen und Gesprächskanälen („Science Diplomacy“) zentral. Die Institute beteiligen sich zudem an Projekten, in denen es darum geht, Wissen, Infrastruktur und Expertise aufzubauen und gemeinsam zu nutzen („Capacity Building/Sharing“).

Die Leibniz-Gemeinschaft engagiert sich weltweit, indem sie junge Forschende qualifiziert, Politikberatung betreibt und den Transfer von Wissen und technologischer Innovation fördert. Gemeinsam mit afrikanischen Partnerinstitutionen etwa erarbeiten Leibniz-Institute wertvolle Ergebnisse in der Gesundheitsforschung: Sie widmen sich der Bekämpfung von Ebola, Malaria und anderen Tropenkrankheiten. Die Biodiversitätsforschung ist im aquatischen und terrestrischen Bereich aktiv. Darüber hinaus verfügt die Leibniz-Gemeinschaft über Fachwissen in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, zum Beispiel zu Demokratisierungsprozessen sowie in der Konflikt- und Friedensforschung.