
Wer darf bestimmen, woran geforscht wird?

Leibniz-Präsident Christoph M. Schmidt über die Freiheit der Forschung – in einer neuen Folge „Tonspur Wissen“.
04.09.2026 · News · Gemeinschaft
Die Wissenschaftsfreiheit ist im Grundgesetz verankert, gerät jedoch zunehmend unter Druck. Darf die Politik Forschungsrichtungen einstellen, die sie nicht mehr für wichtig hält? In mehreren Bundesländern steht dies etwa für die Gender- und Klimaforschung im Raum. Christoph M. Schmidt, Wirtschaftswissenschaftler und Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, lotet in der aktuellen Folge des Podcasts "Tonspur Wissen" aus, wo die Grenze zwischen legitimer politischer Steuerung und problematischem Eingriff verläuft.
Podcast „Tonspur Wissen“
Der Podcast „Tonspur Wissen“ der Leibniz-Gemeinschaft wird gemeinsam mit der Rheinischen Post präsentiert. Das Format soll Wissenschaft anschaulich und verständlicher machen. Ziel ist es, aktuelle Themen mit Forschungsergebnissen zu verbinden. Moderiert wird der Podcast von Ursula Weidenfeld. Die Wirtschaftswissenschaftlerin und ehemalige Chefredakteurin der Zeitschrift „Impulse“ möchte mit ihren Fragen eine Brücke zwischen Alltagswelt und Spitzenforschung bauen. „Wir haben es verdient, Wissenschaft gut erklärt zu bekommen“, sagt sie. „Und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verdienen es, dass wir uns für ihre Arbeit interessieren.“