„Leibniz debattiert“: Technologische Souveränität

Am 30. November lädt die Leibniz-Gemeinschaft zu einer virtuellen Veranstaltung in der Reihe „Leibniz debattiert“ ein. Eine Diskussion über Schlüsseltechnologien, Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Widerstandskraft Deutschlands und Europas.

23.11.2021 · Pressemeldung · Leibniz-Gemeinschaft

Der Zugang zu eigenen Schlüsseltechnologien ist eine der wichtigsten Grundlagen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Widerstandskraft Deutschlands und Europas. Inzwischen ist klar, dass Europa die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien international auf Augenhöhe mitgestalten muss. Künstliche Intelligenz, Kommunikationssysteme, Quantentechnologien und Wasserstoffwirtschaft sind einige Schlüsseltechnologien, auf denen Deutschland und die Europäische Union ihre Forschungsprogramme ausrichten. Ziel ist es, Schlüsseltechnologien zu verstehen, zu entwickeln und zu produzieren. Es gilt deren Potenziale zur Wohlstandssicherung und Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze zu nutzen und gleichzeitig unsere Vorstellungen des Zusammenlebens zu bewahren.

Wie kann es uns zukünftig gelingen, die Entwicklung und Anwendung von Schlüsseltechnologien international auf Augenhöhe und im Sinne unserer Werte mitzugestalten? Warum ist es für Deutschland und Europa so wichtig, technologische Standards zu entwickeln und zu etablieren? Wie helfen uns diese Standards, die Umstellung auf eine nachhaltigere, ressourcen- und klimaschonende Wirtschafts- und Lebensweise im Sinne unserer Werte gestalten zu können?

Darüber debattieren:

  • Dirk Dohse, Leiter des Forschungsbereichs Innovation und Internationaler Wettbewerb am Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) in der Leibniz-Gemeinschaft
  • Stefan Joeres, Director Semiconductor Strategy, Robert Bosch GmbH und Vorsitzender des Rats für technologische Souveränität des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
  • Thomas Schröder, Sprecher des interdisziplinären Strategieforums „Technologische Souveränität“ in der Leibniz-Gemeinschaft und wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Kristallzüchtung (IKZ) im Forschungsverbund Berlin
  • Marion A. Weissenberger-Eibl, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) und Inhaberin des Lehrstuhls Innovations- und TechnologieManagement am Karlsruher Institut für Technologie KIT

Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, wird die Veranstaltung eröffnen.

Es moderiert Terry Martin, Internationaler Journalist und Nachrichtenmoderator.

Termin: Montag, 30. November 2021, 16.00 bis 17.00 Uhr

Veranstaltungsort: Online-Veranstaltung via Zoom

Bitte registrieren Sie sich hier für eine Teilnahme an der Online-Veranstaltung.

Weitere Informationen

Kontakt
Christoph Herbort-von Loeper
Leibniz-Gemeinschaft
Chausseestraße 111
10115 Berlin
T 030 206049 471
herbort@leibniz-gemeinschaft.de