Mit einem gemeinsamen Aktionsplan stärken die acht Leibniz-Forschungsmuseen ihre besondere Funktion als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Neben vermittlungsorientierten Projekten fokussieren die gemeinschaftlichen Formate auf Wissenschaftskommunikation, Vermittlungsforschung und internationalen Wissensaustausch.

Wir danken dem Bund und den Sitzländern der Museen für die Förderung des Aktionsplans.

Forschungsmuseen sind Orte des Dialogs

Als „Orte des Dialogs“ laden die Leibniz-Forschungsmuseen ein, gesellschaftsrelevante Themen mit Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit zu diskutieren. Die Themen leiten sich aus den Forschungsschwerpunkten der Museen und den Fragen an ihre Objekte ab.

Forschungsmuseen entwickeln neue Vermittlungsformate

Die Leibniz-Forschungsmuseen erarbeiten gemeinsam mit Instituten der Bildungsforschung ihre mittelfristige Forschungsagenda. Sie entwickeln und erproben neue, forschungsbasierte Standards und Formate für die museale Vermittlung und führen einrichtungsübergreifende Wirksamkeitsstudien durch. Ziel ist es, die besonderen Potenziale von Bildungsprozessen in außerschulischen Lernumwelten für alle Lebensalter zu erschließen.

Forschungsmuseen weltweit vernetzen sich

Museen auf der ganzen Welt stehen vor ähnlichen Herausforderungen, etwa bei der Besuchergewinnung, der Digitalisierung oder dem Erhalt und der Weiterentwicklung ihrer Sammlungen für Forschung und Gesellschaft. Die Leibniz-Forschungsmuseen haben das weltweit erste internationale Gipfeltreffen von Forschungsmuseen initiiert. Beim „Global Summit of Research Museums“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter weltweit bedeutender, forschender Museen aus Kunst, Kultur, Geisteswissenschaften, Technik und Natur über die heutige und zukünftige Ausrichtung ihrer Forschungs- und Ausstellungsarbeit, gesellschaftliche Veränderungsprozesse und die Verantwortung, die Forschungsmuseen für die Zukunft der Erde übernehmen können.