Der Weg von der wissenschaftlichen Erkenntnis bis zur medizinischen Anwendung ist lang und anspruchsvoll. Leibniz-Institute mit Schwerpunkten in der Gesundheitsforschung engagieren sich dafür, die Translation, also die Überführung von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis, zu stärken, um medizinische Innovationen schnell nutzbar zu machen.

Rund ein Viertel aller Leibniz-Institute ist in der Gesundheitsforschung aktiv. Die Bandbreite reicht von der Erforschung molekularer Mechanismen der Krankheitsentstehung über die Infektions-, Alterns-, Ernährungs- und Präventionsforschung bis zur Wirkstoffforschung und der angewandten Forschung zu neuen Diagnostik- und Therapieverfahren.

Die Translation der Forschungsergebnisse in die medizinische Anwendung erfordert passende präklinische Modelle, den Zugang zu Biobanken, Daten und Patienten, aber auch Expertise bei Zulassungsverfahren und der Durchführung klinischer Studien. Der Weg bis zu einem neuen diagnostischen, präventiven oder therapeutischen Verfahren ist zumeist komplex, langwierig und kostenintensiv.

Die Leibniz-Gemeinschaft nutzt ihre breite Expertise in der Gesundheitsforschung zur Stärkung der Translation. Durch ihre interdisziplinäre Forschung und ihre bereits enge Zusammenarbeit mit Kliniken schafft sie optimale Voraussetzungen, wissenschaftliche Innovationen zügig in die Praxis zu überführen.

Projektbeispiele aus dem Bereich Medizinische Translation

Kontakt
Christine Wennrich
Referatsleitung Leibniz-Transfer
Leibniz-Gemeinschaft
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