Forschungssicherheit
Für die Leibniz-Gemeinschaft ist Forschungssicherheit von elementarer Bedeutung. Sie bedeutet den Schutz der eigenen Forschung vor Verstößen gegen das Exportkontrollrecht und gegen forschungsethische Grundsätze. Forschungssicherheit bezieht sich aber auch auf die missbräuchliche oder unabgesprochen einseitige wirtschaftliche Verwertung von Ergebnissen und Technologien sowie auf den Schutz der wissenschaftlichen Reputation.
Forschungssicherheit – manchmal auch Wissenssicherheit, Handlungssicherheit oder Risikomanagement genannt – berührt als Querschnittsthema übergeordnete geschäftspolitisch-strategische Fragen, Personalwesen, Informations-/Cybersicherheit, Forschungsethik sowie Exportkontrolle.
Die Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft hat eine Reihe von Maßnahmen eingeführt, die die Leibniz-Institute dabei unterstützen, das Thema Forschungssicherheit eigenständig und auf ihre individuellen Bedarfe angepasst zu behandeln. Dazu zählen neben den Empfehlungen „Forschungssicherheit in internationalen wissenschaftlichen Kooperationen“ (PDF) eine Informationsserie zum Thema Forschungssicherheit und individuelle Erstberatungen.