Herausragende Forscherinnen zu gewinnen und zu halten, ist für die Leibniz-Gemeinschaft wichtiger Bestandteil ihrer Strategie zur nachhaltigen Sicherung wissenschaftlicher Exzellenz. Das Leibniz-Mentoring fördert die besten wissenschaftlichen Talente und begleitet sie auf ihrem weiteren Karriereweg.

Das umfangreiche und vielseitige Programm bietet exzellenten promovierten Forscherinnen auf ihrem Weg in eine Führungsposition oder Professur die beste Unterstützung. Es versetzt die Wissenschaftlerinnen in die Lage, ihre Karriere zielgerichtet zu steuern, fachspezifische Netzwerke auszubauen und Leitungsaufgaben selbstbewusst zu übernehmen.

Die Mentees profitieren im Rahmen des Programms nicht nur von der strukturierten und begleiteten Mentoring-Partnerschaft, sondern auch vom begleitenden Seminarprogramm und einer professionellen Prozessbegleitung, die die Umsetzung in den Alltag sicherstellen. Durch spezielle Seminare nur für Mentorinnen und Mentoren bietet die Leibniz-Gemeinschaft diesen die Gelegenheit, die eigenen Führungskompetenzen weiter auszubauen.

Das Programm wird jährlich ausgeschrieben. Die Ausschreibung für den Durchgang 2020/2021 wird voraussichtlich im Dezember 2019 veröffentlicht. Ein Durchgang läuft von Juni eines bis Ende Oktober des folgenden Jahres.

Fotos FABIAN ZAPATKA

Programminhalte und Ablauf

Kontakt
Dr. Alexandra Schweiger
Leibniz-Gemeinschaft
Chausseestraße 111
10115 Berlin
T 030 20 60 49 653
schweiger@leibniz-gemeinschaft.de
»Das Mentoring kam für mich zum idealen Zeitpunkt: Als frische Post-Doktorandin habe ich immer mehr (Führungs-)Aufgaben übernommen. Die Workshops, der Austausch mit den anderen Mentees und das Tandem mit meiner Mentorin haben mich dabei sehr unterstützt und immer wieder neu motiviert, mich Herausforderungen zu stellen.« Dr. Dörte Heger, RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (Mentee)
»Ich empfinde es als besonders belohnend, junge Leute in einer Phase zu unterstützen, die besonders identitätsrelevant ist. Eine Phase, in der Viele zum ersten Mal sagen: ›Jetzt bin ich wirklich allein verantwortlich. Ich suche mir mein Thema und ich finde meinen Weg.‹ Es ist eine tolle Aufgabe!« Prof. Dr. Bettina Hannover, Freie Universität Berlin (Mentorin)
»Das aus dem Programm entstandene Alumnae-Netzwerk begrüße ich sehr, weil es die Möglichkeit bietet, uns auch weiterhin zu verschiedenen Themenfeldern (u.a. Frauen in der Wissenschaft) gemeinsam zu engagieren.« Dr.-Ing. habil. Regine Ortlepp, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, e.V. (Mentee)
»Das Mentoring neben dem normalen Arbeitsalltag zu absolvieren ist anstrengend, aber genau deswegen gut. Wann hat man zum Beispiel sonst die Chance, sich zwei Tage komplett rauszuziehen und sein Netzwerk zu visualisieren? Oder sich mit der eigenen Führungskompetenz zu beschäftigen? Für mich kam das Mentoring genau zur richtigen Zeit, um meinen Weg zur Professur zu strukturieren und ihn strategischer anzugehen.« Dr. Nele Kampa, Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel (Mentee)
»Wenn ich eine Gesellschaft haben will, in der Frauen und Männer auf Augenhöhe stehen, dann gehört es dazu, andere auf ihrem Weg in ein selbstgestaltetes, selbstbewusstes Leben zu unterstützen. Ich hoffe, zumindest ein bisschen dazu beitragen zu können, dass mehr Frauen in verantwortungsvolle Funktionen kommen. Es gibt wirklich hervorragende Frauen, gerade in der Wissenschaft. Aber viele Frauen haben andere Lebensrealitäten als Männer.« PD Dr. Elke Holst, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (Mentorin)
»Im Mentoring-Programm kann man sich Ratschläge oder Tipps holen, wie man mit Arbeitsbelastungen umgeht, wie man den nächsten Karriereschritt plant oder wie man alles im Visier behält und sich nicht verzettelt.« Prof. Dr. Angelika Brückner, Leibniz-Institut für Katalyse an der Universität Rostock (Mentorin)