Vortrag · Dresden

30.09.2020 · 19:00
Wie bauen wir die Stadt von morgen?

Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten, Grünflächen, Kultur- und Einkaufsangebote, neue Mobilitätskonzepte – die Anforderungen an eine zukunftsfähige Entwicklung der Stadt sind vielfältig und stehen nicht selten in Konkurrenz zueinander. Zudem wirken sich Umweltkrisen und Klimawandel und das steigende Bewusstsein für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung auf den Städtebau aus. Soziale, ökologische und ökonomische Anforderungen müssen in Einklang gebracht werden, um die Stadt von morgen zu bauen.

Am Beispiel studentischer Projekte zur Umgestaltung des ehemaligen Robotron-Areals will die Veranstaltung diskutieren: Wer baut die Stadt, und für wen? Welche Erwägungen spielen eine Rolle, wenn städtische Flächen entwickelt werden, und wer entscheidet (mit)? Wie können Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden? In welchem Verhältnis stehen ökonomische Erwägungen zu Fragen der Nachhaltigkeit sowie sozialen und kulturellen Aspekten?

Die Reihe „Zurück oder Zukunft? Wie wir in Dresden leben wollen“ ist eine Kooperation des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung, des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, der Landeshauptstadt Dresden, der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen und weiterer Partner im Rahmen des Projektes "Zukunftsstadt Dresden 2030+", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Veranstaltungsort:

Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1
01069 Dresden

Referent/innen:

Studierende der Fakultät Architektur der Technischen Universität Dresden
Prof. Angela Mensing-de Jong, Professur für Städtebau, Technische Universität Dresden
Julia Bauer, Gerch Group AG (angefragt)
Stefan Szuggat, Amtsleiter, Stadtplanungsamt Dresden
Moderation: Cornelius Pollmer, Journalist und Autor, Süddeutsche Zeitung
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Eintritt

Die Veranstaltung ist kostenpflichtig.